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Alle Artikel, die ab dem WESTERNREITER APRIL 2015 im Regionalteil RHEINLAND veröffentlicht wurden und noch veröffentlicht werden, stehen in Zukunft HIER:

 

Protokolle können auf Anforderung eingesehen werden.

 

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7. – 9. August 2015: Rheinlandmeisterschaft 2015 in Dorsten

 

Bei sommerlichen Temperaturen fand die diesjährige Rheinlandmeisterschaft zum ersten Mal in Dorsten auf der Reitanlage des Reitvereines Lippe-Bruch Gahlen statt. Eine großzügige Anlage mit zwei Reithallen und Außenreitplätzen, genügend Parkplätzen und schönen Campingstellplätzen sowie „Stallzeltboxen“, die in einer luftigen Halle mit befestigtem, trockenen Boden standen, empfing die Teilnehmer.

 

Mit 172 Pferd-Reiter-Kombinationen und 545 Starts war das Turnier gut besucht und zahlreiche Zuschauer und die örtliche Presse fanden ihren Weg dorthin.

 

Am Freitag wurden die Prüfungen der Leistungsklassen 3 und 4 der Erwachsenen sowie die Jungpferdeprüfungen durchgeführt, während am Samstag und Sonntag die Jugendklassen, die LK 1 und 2 der Erwachsenen und die Meisterschaftsklassen um Schleifen, Pokale und Titel ritten.

 

Am Samstag wurden folgende neue Rheinlandmeister geehrt:

 

 

Western Riding all Ages

Rheinlandmeisterin: Caroline Leckebusch mit TL Miss Chick Melody

Rheinlandvizemeisterin: Susanne Flesch mit Invy This Playgirl

3. Platz: Lena Wolff mit Double Goodness

 

 

Junior Trail Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Caroline Leckebusch mit TL Anni Getyourgun

Rheinlandvizemeisterin: Andrea Brückner mit BB Colouredmisscocky

3. Platz: Linda Leckebusch-Stark mit PM Royal Technique

 

 

Senior Trail Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Rohr Larissa mit High Quality Version

Rheinlandvizemeisterin: Caroline Leckebusch mit TL Miss Chick Melody

3. Platz: Kristina Müller mit Aquilino

 

 

Senior Ranch Riding Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Kristina Müller mit Aquilino

Rheinlandvizemeisterin: Anja Krings mit Shorty the Coolman

3. Platz: Caroline Leckebusch und TL Miss Chick Melody

 

 

Senior Superhorse Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Linda Leckebusch-Stark mit Epitome Rito

Rheinlandvizemeisterin: Caroline Leckebusch mit TL Miss Chick Melody

3. Platz: Maya Schreier und Dry Tucker Chey

 

 

 

Senior Superhorse Jugendliche

Rheinlandmeisterin: Christina Peters mit TL Smart Melody Jac

Rheinlandvizemeisterin: Stephanie Brückner mit Co Bo’s Surprise

3. Platz: Christina Bastian mit Flamenca Chex

 

 

 

Gegen 19 Uhr begann das Abendprogramm mit der Quadrille des „Western meets Classic Teams“ – die Jugendlichen des PSVR und der EWU Rheinland begeisterten das Publikum.

 

Anschließend fand das Finale des von JOSERA gesponserten

Horse & Dog Rheinland Cups statt.

Nach insgesamt 10 Turnieren standen folgende Rheinlandchampions fest:

 

Horse and Dog Trail LK 1 und 2

Rheinlandchampion: Jutta Brinkhoff mit ihrem Hund Nanuk und ihrem Wallach Cody Bay Tivio.

Rheinlandvizechampion:  Andrea Brückner mit ihrem Hund Daisy und ihrem Pferd Pferd BB Colouredmisscocky

 

Horse and Dog Trail LK 3 bis 5

Rheinlandchampion: Nicole Wierig mit ihrem Hund Libberty und ihrem Pferd Fancy Classy Socks.

Rheinlandvizechampion: Monica Fries mit ihrem Hund Sparkling Moon’s Blue Angel und ihrem Pferd Amiable Friend de Klover Hill.

Den 3. Platz erreichte Sigrid Mücke mit ihrem Hund Jo-Hanna und ihrem Pferd JRS Montana Edition

 

 

Der Sonntag startete mit folgenden Meisterschaftsklassen:

 

Showmanship at Halter Jugendliche

Rheinlandmeisterin: Stephanie Brückner mit BB Colouredmisscocky

Rheinlandvizemeisterin: Helena Sophie Günther mit Hawks Shooting Star

3. Platz: Fiona Pflitsch mit Show Me Tonite

 

 

Showmanship at Halter Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Kathrin Förster mit Cheyennes Tejas Bailador

Rheinlandvizemeisterin: Larissa Rohr mit A Good Technique

3. Platz: Sophie Schonauer mit TL Anni Getyourgun

 

 

Trail Jugendliche

Rheinlandmeisterin: Fiona Pflitsch mit Show Me Tonite

Rheinlandvizemeisterin: Christina Peters mit TL Smart Melody Jac

3. Platz: Stephanie Brückner mit BB Colouredmisscocky

 

 

 

Western Horsemanship Jugendliche

Rheinlandmeisterin: Christina Peters mit TL Smart Melody Jac

 

Rheinlandvizemeisterin: Lena Wolff mit Double Goodness

3. Platz Stephanie Brückner mit Co Bo’s Surprise

 

 

Western Horsemanship Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Larissa Rohr mit High Quality Version

Rheinlandvizemeisterin: Caroline Leckebusch mit TL Miss Chick Melody

3. Platz: Kristina Müller mit Aquilino

 

Western Pleasure Jugendliche

Rheinlandmeisterin: Lena Wolff mit Double Goodness

Rheinlandvizemeisterin: Luisa Borrmann mit JRS Cool Storm

3. Platz: Fiona Pflitsch mit Show Me Tonite

 

 

Junior Western Pleasure Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Caroline Leckebusch mit TL Anni Getyourgun

Rheinlandvizemeisterin: Lisa Kaletka mit Invest in Rocknroll

3. Platz: Christina Ottersbach mit Smokes May GSH

 

 

Ranch Riding Jugendliche:

Rheinlandmeisterin: Christina Peters mit TL Smart Melody Jac

Rheinlandvizemeisterin: Christina Bastian mit Flamenca Chex

3. Platz Stephanie Brückner mit BB Colouredmisscocky

 

 

Senior Western Pleasure Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Larissa Rohr mit High Quality Version

Rheinlandvizemeisterin Caroline Leckebusch mit TL Miss Chick Melody

3. Platz: Andrea Bittner mit TP Hollywood King

 

 

Junior Ranch Riding Erwachsene

Rheinlandmeisterin: Lisa Kaletka mit Nics Cara Rojo

Rheinlandvizemeisterin: Christina Ottersbach mit UT Kingston Sliding

3. Platz: Andrea Brückner mit Ruf in Revolution

 

 

Reining

Rheinlandmeister: Jan-Frederic Rotthoff mit HA Charismans Nickey

Rheinlandvizemeisterin: Pia Pickhardt und Docter Douglas Ross

3. Platz: Christina Ottersbach mit UT Kingston Sliding

 

Text ABL,

September 2015

 

 

 

 

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13. Juni 2015: Zweite Rookie Show auf der RodeRanch – ein super organisiertes Turnier bei strahlendem Sonnenschein

 

Nachdem die 2. Rookie Show – wie vorerst geplant – am Karfreitag aufgrund vieler krankheitsbedingter Ausfälle und des schlechten Wetters nicht stattfinden konnte, wurde kurzfristig umdisponiert und ein neuer Termin auf den 13. Juni 2015 festgelegt.

 

Wie bereits im Vorjahr starteten die Vorbereitungen für das Turnier bei allen Teilnehmern recht früh und da wir alle darauf vorbereitet waren, bereits am Karfreitag „ready to show“ zu sein, konnte in der zusätzlichen Trainingszeit das zuvor Erlernte nun noch mehr gefestigt und ausgebaut werden.

 

Der diesjährige Zeitplan sah am Morgen zunächst ein gemeinsames Stallfrühstück vor, damit wir alle gestärkt in den Tag starten konnten. Die Prüfungen sollten erst ab 12.00 Uhr beginnen, so dass noch reichlich Zeit blieb, gemütlich beisammen zu sitzen und trotzdem die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Diese Planung erwies sich als äußerst sinnvoll, denn am Morgen meinte es das Wetter zu gut mit uns. Bis kurz vor der Prüfung regnete es in Strömen, so dass wir befürchteten, das Turnier doch in der Halle reiten zu müssen. Doch glücklicherweise lenkte das Wetter ein und pünktlich zum ersten Start kam die Sonne zum Vorschein, die den restlichen Tag bei uns blieb.

 

Die Prüfungen Showmanship at Halter, Trail, Pleasure und Horsemanship fanden – wie bereits im letzten Jahr – jeweils für die Leistungsklassen 5 und 4 statt. Ergänzt wurde der Zeitplan um den Trail in Hand und die Ranch Riding für alle Leistungsklassen. Das Starterfeld war in diesem Jahr zwar deutlich kleiner, aber dies war nicht zu spüren. Professionell zeigten alle, was sie in den letzten Wochen und Monaten trainiert hatten und lieferten entsprechende Ergebnisse ab. Besonders freuen wir uns für den „Nachwuchs“ in unserer Runde: sie haben nach nur wenigen Reitstunden ihren ersten Start auf dem Turnier gewagt und eine tolle Leistung gezeigt. Alle waren sehr stolz. Zum Schluss wurde noch der Allround-Champion jeweils in der LK 5 und LK 4 geehrt und mit großzügigen Preisen ausgestattet. Ein Dank gilt hier den zahlreichen Sponsoren, die unfassbar viele Sachpreise zu Verfügung gestellt haben, so dass nicht nur der erste Platz besonders belohnt wurde, sondern auch die nachfolgenden Platzierungen.

 

Sehr hilfreich waren auch die Trainingstipps der Richterin Frauke Marquardt. Nach jeder Prüfung bekamen wir ein Feedback, damit wir unsere bisherige Leistung noch weiter verbessern und an uns und unseren Pferden arbeiten können.

 

Ein großer Dank geht an Katrin und Michael Förster, die es uns erneut ermöglicht haben, ein tolles und professionelles Turnier bei uns auf der Anlage erleben zu dürfen. Der Tag war super geplant, alles war bestens vorbereitet und – wie immer – standen uns die beiden mit Rat und Tat zur Seite. Wir hoffen auf eine 3. Rookie Show im Jahr 2016…

Text: Laura Wahl

 September 2015

 

 

 

 

 

13.6.2015: Trailkurs in Erftstadt-Ahrem – lehrreiche Stunden in super Atmosphäre

 

 Am Samstag, den 13.06.2015 diesen  Jahres fand auf dem professionellen Trailplatz der Offenställe Hoffsümmer in Erftstadt-Ahrem ein eintägiger Trailkurs statt, der für mich der erste war. Durchgeführt wurde der Kurs von Judith Wolf (Trainer B) JW Natural Horsetraining .

Um acht Uhr morgens ritt ich mit der mir anvertrauten  Quarterhorse Stute Joleen los, denn im Gegensatz zu drei anderen Teilnehmern, die mit dem Hänger anreisten, hatte ich es nicht weit. Eine halbe Stunde später standen Pferde und Menschen erwartungsvoll und mit dampfenden Kaffeebechern  auf dem Platz und wurden von Judith mit freundlichen Worten begrüßt. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde, bei der jeder seine Wünsche und Ziele für das Training äußern konnte, machte sich auch schon die erste der vier Gruppen, bestehend aus jeweils zwei Pferd-Mensch Paaren, bereit.

Nicht nur für mich war die Arbeit mit dem Pferd im Trail gemäß Natural Horsemanship „Neuland“, auch für manch anderen waren einzelnen Hindernisse ungewohnt. Da ich mich in der letzten Gruppe befand konnte sich Joleen auf dem extra für sie eingezäunten Weidebereich den Bauch vollschlagen, um ihre Aufregung zu verdrängen, und ich konnte von der Art und Weise lernen wie Mensch und Pferd sich im Trail verhielten.

Hindernisse wie den Slalom, alle möglichen Stangengebilde und Luftballons  kannte ich schon, doch die Wippe, den frisch gefüllten Wassergraben und einen ca. 1,80m hohen Lehmhügel zum Überqueren hatte ich nicht erwartet.

Die erste Gruppe bestand aus der jüngsten Teilnehmerin Kathrin (12) mit ihrem Haflinger Atlantis und Marina mit Bonnie. Sie arbeiteten vom Boden aus, da der Trail auch für sie noch neu war. Kathrins Pony ist der stereotypische Haflinger: Neugierig, treu und immer auf einen Snack aus (der Trailplatz befindet sich auf Wiesenboden).  Ohne zu zögern machte er alles, was seine Vertrauensperson von ihm verlangte. Selbst durch den Wassergraben ging er hindurch. Bonnie war dieser nicht ganz so geheuer, sie war der festen Überzeugung dieser halte pferdefressende Monster für sie bereit. Zusammen mit Judith gelang es Marina dann doch Bonnie vom Gegenteil zu überzeugen.

Die folgende Gruppe hatte schon mehr Erfahrung: Diana mit Kate und Peter auf Sammy. Diana und Kate waren zum Ende der ersten Trainingsstunde sogar in der Lage, einige Hindernisse ohne Hilfe des Halfters zu bestreiten. Die Kommunikation der Beiden hat mich sehr beeindruckt.

Es folgten die Quarterstute Bay und Yvonne, zusammen mit Sabrina und dem Isländer Vicky. Vicky ist ein wirklich aufgewecktes Pony und recht flott unterwegs, ganz im Gegenteil zu seinem Gruppenmitglied. In aller Seelenruhe  bestritt Bay die Elemente des Trails, was wohl auch der Ruhe ihrer Reiterin Yvonne zu verdanken war.

Endlich war ich an der Reihe, und mit mir Sabine mit Cue . Joleen war voller Energie und unruhig, sodass ich sie ablongieren musste. Doch sobald wir den Platz betraten war mein wildes Energiebündel ein komplett anderes Pony. Selten erlebte ich sie so ruhig, konzentriert und aufmerksam. Von ganz allein lief sie über die Wippe und tat alles, was ich ihr zu tun gab .Nach einer kurzen Inspektion mit Nase und Huf waren Wassergraben, Berg und Plane durch- und überquert ohne mit der Wimper zu zucken. Ich war so begeistert, keine der Aufgaben, die Judith sich für uns ausdachte, war ein Problem für Joleen. Den meisten Spaß hatten wir mit der Wippe, die wir nicht lediglich überquerten, sondern auf der wir wirklich vor- und zurückwippten. Stolz überkam mich.

Nach diesem lehrreichen und schönen Vormittag ging es für die erste Gruppe zur zweiten Trainingsstunde-diesmal hoch zu Ross. Selbstverständlich nicht ohne eine wohlverdiente Mittagspause mit Gras für die Vierbeiner und Pizza für die Zweibeiner.  Kathrin und ihr Hafi kamen auch in dieser Konstellation im Trail super zurecht und Bonnie befand, der Wassergraben sei von der einen Seite mit Reiter definitiv  gefährlicher als von der anderen. Doch sie ließ sich schnell von Marina vom Gegenteil überzeugen. Zum Ende ihrer ersten Trailstunde zu Pferd durften die Beiden noch ein vollständiges Pattern reiten.

Auch die anderen Gruppen hatten dazu die Möglichkeit und es gab bei niemandem Probleme, Pferde und Reiter hatten sichtlich Spaß. 

Den ganzen Tag über hatten Simone und Kim hochwertige Bilder geknipst, die uns an diesen erfahrungsreichen und spannenden Tag erinnern werden. Ich habe an diesem Tag eine neue Seite an meinem Pony entdeckt und freue mich schon darauf, diese näher kennenzulernen. Lange im Gedächtnis bleiben werden mir die Menschen, denen ich begegnet bin, und die Art und Weise, wie sie mit ihren Pferden umgehen. Danke an die ruhige und geduldige Art von Judith, die Dinge zu erklären und zu veranschaulichen. Die Atmosphäre war einfach angenehm und selbst die Sonne zeigte sich viel. Ich freue mich schon auf weitere Treffen, vielleicht sogar auf einem kleinen Trailturnier?

Text: Leonie (17 Jahre)

September 2015

 

 

23. – 26. Juli 2015: DAS Rheinland-Jugendcamp 2015 – eine Zusammenarbeit fast aller Westernreitverbände aus NRW -  war ein voller Erfolg

 

Donnerstagnachmittag. Sachen gepackt. Pferd verladen. Auf in eine weit entfernte Galaxie? Nein, das Ziel war der uns wohlbekannte Daelshof, denn es ging zum Jugendcamp 2015. Erstmalig waren neben uns Jugendlichen der EWU Rheinland auch die der Westfalen und vieler anderer Verbände dabei. So sah man neben bekannten Gesichtern auch mal ganz neue. Während einige Pferde ihre Boxen und Paddocks schon bezogen hatten, experimentierte der eine oder andere noch mit Litze und Zaunpfählen. Letztendlich war jedoch jedes Pferd sicher untergebracht und in den vier Tagen kam es zu keinem nennenswerten Ausbruch. Das Aufbauen der Zelte stellte sich auch nicht als allzu einfach dar und so wurde ein Radkreuz als Hammer verwendet, um alles wetterfest zu machen, denn das Wetter bzw. Unwetter sollte noch kommen. Schon hier half man sich gegenseitig, sodass keiner unter freiem Himmel schlafen musste.

Pünktlich erschienen wir in der Reithalle, wo uns Biggi Küpper vom Saddleshop Aachen über die Zusammenhänge von Exterieur, Passform des Sattels und daraus entstehenden Blockaden aufklärte. Das Angebot, Fragen stellen zu können, wurde so zahlreich genutzt, dass unsere Jugendwartin Susanne ein Time- Out verhing. Abgelöst wurde Biggi von Tom Büchel, der sein Pferd schon warmgeritten hatte. Am Beispiel eines Zoobesuchs – Pinguine oder Seehunde - zeigte er anschaulich wie wichtig die Balance für Pferd und Reiter ist. Anschließend erwartete uns Mariannes super leckere Küche, die uns auch in den nächsten Tagen verwöhnte. Susanne erklärte uns die „dos and don’ts“ (kennen wir doch schon) und wir erfuhren die Namen der anderen Betreuer, die immer ein wachsames Auge auf uns hatten. Wir ließen sie in dem Glauben, aber wir waren auch wirklich brav. Zum Abschluss des Tages setzten wir uns unter dem Pavillon zusammen.

Am nächsten Morgen erschienen wir alle ganz motiviert zum Frühstück und es wurden lebhafte Gespräche geführt. Um 9 Uhr startete die erste Gruppe mit dem Training, um 10.30 Uhr die zweite Gruppe. Hochkonzentriert waren die Reiter und auch die Trainer bei der Sache. Die anfängliche Müdigkeit verschwand, sobald man auf seinem Pferd saß. Gegen 12.30 Uhr traf man wieder zum Essen zusammen und es ergaben sich angeregte Unterhaltungen über das absolvierte Training. Um 14 Uhr ging es dann für die erste Gruppe wieder aufs Pferd, während die anderen Reiter zusahen oder es sich draußen auf diversen Campingstühlen bequem machten. Anderthalb Stunden später wurde wieder getauscht, denn auch die zweite Gruppe sollte noch einmal ins Schwitzen kommen.

Nach dem Abendessen gab es die erste Runde „Ask the Judge“, in der Sandra Schmitz und Tanja Schrader uns Rede und Antwort standen. Fazit: Richter sind auch nur Menschen und besonders in diesem Fall sehr nette. Einigen Teilnehmern fiel nun auf, dass es an der Zeit wäre, Duschen zu gehen, sodass sich schnell eine Schlange bildete, die sich jedoch bald auch wieder auflöste. Beneidet wurden diejenigen, die schon im Laufe des Tages geduscht hatten. Im Duschwagen angekommen begann der Kampf mit dem Mischwasserregler (links ein Knauf für heißes Wasser, rechts einer für kaltes Wasser): „Brrr zu kalt…. aaah zu heiß!“ Wer vorher mitgedacht hatte, legte sich mit Tüchern seinen Weg vor der Dusche, um saubere Füße zu behalten. Das abendliche Fußballspiel auf dem Reitplatz war unüberhörbar: jubelnde Fans und schreiende Spieler. Nicht zu vergessen: das Klingeln der Sporen, die natürlich an die Füße eines Topspielers gehören. Vielleicht waren sie aber auch der Grund, warum die Spieler andauernd die Nähe des Sandes suchten. Beim beginnenden Regen zogen sich fast alle unter den Pavillon zurück, mit dem Resultat, dass es ganz schön eng wurde. Machte sich jemand auf den Weg, um etwas zu trinken zu holen, gaben die anderen gleich Großbestellungen auf und erhielten dann sogar das gewünschte Getränk. Süßigkeiten wurden geteilt und der von Eltern gebackene und gespendete Kuchen zu späterer Stunde gemeinsam vertilgt.

Kein Wunder also, dass wir am Samstagmorgen deutlich ruhiger waren als noch am Tag zuvor. Der nächtliche Gesang aus Nachbarzelten war nicht für alle ein geeignetes Schlummerlied gewesen. Der Wind der vergangenen Nacht hatte auch seine Spuren hinterlassen und so sahen wir einen schiefen, krummen und auf die Schnelle nicht reparablen Pavillon vor uns, der nach dem Frühstück abgebaut werden musste. Am Vormittag ließen sich erst nur einige Tropfen Regen blicken, denen Reiter und Trainer mit Regenschirmen trotzten,  doch schon bald war an Unterricht draußen nicht mehr zu denken, sodass die Reiter sich drinnen arrangieren mussten, was sehr gut funktionierte. Beim Mittagessen hatten wir ernsthafte Sorgen, ob uns das Dach über dem Kopf erhalten blieb, was es zum Glück tat. Unsere Betreuer schafften es, neue Trainingsgruppen zu bilden, damit alle in der Halle arbeiten konnten und auch die Trainer gaben alles. Abends hatte die andere Hälfte der Teilnehmer die Möglichkeit, Sandra Löcher in den Bauch zu fragen, welche sie auch sofort ergriffen.

Danach wurde wieder mit dem Fußballspiel begonnen. Diesmal wählten die meisten von Anfang an ein geeigneteres Schuhwerk, doch nach einem legendären Einsatz unseres Torwartes, bei dem ihm die Jeans zerriss, musste für diesen eine Pause eingelegt werden, bis er neu eingekleidet war. Nach einem intimen Gespräch in der Selbsthilfegruppe der Jugendlichen, beschlossen wir aufgrund des nicht mehr vorhandenen Pavillons in die Halle umzuziehen, in der es auch noch etwas wärmer war. Es wurde wieder ein sehr schöner Abend an dem sehr viel gelacht wurde und allen schon klar war: das hier hat Wiederholungsbedarf! Die Gedanken an den nächsten Tag und unsere letzte Nacht auf Luftmatratzen und Co. ließen uns diesmal ein wenig früher schlafen gehen.

Am nächsten Morgen wurden wir nach dem Frühstück in drei Gruppen aufgeteilt, um später in diesen Railwork üben zu können. Unsere Betreuer unterrichteten uns vorab. Anschließend ging es in den anderen Teil der Halle, in dem es ernst wurde. Sandra stand als Richter in der Mitte und gab uns schon während unserer Ritte Tipps, um erfolgreicher zu showen. Und auch wenn es manchmal ziemlich wild zu ging, wurden Fortschritte sichtbar. Danach ging es an die Vorbereitungen für das abschließende Reiten vor Eltern, Freunden und Helfern. Die Kreativsten unter uns fingen an, während die anderen erstmal dabei standen und staunten, bevor sie selbst zur Tat schritten. Gemeinsam wurde mit Fingerfarbe experimentiert, Glitzer gestreut und und und… Zusammengefasst: Es wurde sehr, sehr bunt! Die Reiter waren auch kaum wiederzuerkennen. Da gab es Fussballspieler, einen Herrn mit Federboa, Geburtstagskinder – alles aufzulisten würde jetzt zu lange dauern. Herausgeputzt ging es in die Halle, in der Albert und Elke schon bereit standen, um dem Publikum zu erklären, was das Besondere an diesem Jugendcamp war. Sie stellten die 36 Pferd- Reiter- Kombinationen vor, die ein Manöver präsentierten, das sie besonders trainiert hatten. Egal ob ein Reiningmanöver oder ein Teil eines Horsemanshippatterns geritten wurde, es gab viel Applaus. Doch mindestens ebenso großen Applaus gab es für die Personen, die all dies ermöglicht hatten!

Das Essen war inzwischen auch schon vorbereitet und so wurde zusammen die letzte gemeinsame Mahlzeit bei strahlendem Sonnenschein eingenommen. Anschließend wurden die zahlreichen Preise der Tombola verlost, an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Sponsoren.

Wir möchten uns bei all den Trainern bedanken, die sich so viel Mühe gegeben haben ihr Wissen an uns weiter zu geben, um aus uns „anständige“ Reiter zu machen - bei Yvonne und Swen, die Ansprechpartner für alles waren und im Notfall mit Pferdchenpflastern und Erste Hilfe Rucksack zur Rettung eilten und bei allen anderen, die für uns ein „Rundum- Sorglos- Paket“ geschnürt haben.

Und natürlich Susanne, die immer über alles einen Überblick hatte und die schon wieder in den Startlöchern für das nächste Jahr steht.

 

Bericht: Johanna Heuser

September 2015

 

18. – 19.7.2015: TT Cup in Heckenbach auf der Appaloosa und QH Ranch von Uwe Tolksdorf – ein beschauliches Turnier mitten in der landschaftlich wunderschönen Eiffel

 

Hallo Leute, ich bins wieder, Euer Sang Kajan! Wie Ihr ja schon mitgekriegt habt, bin ich für die Berichterstattung unserer speziellen Turniere für Einsteiger zuständig – die Reiter nennen es TTCup! Weil an einem Tag Trainiert wird und am anderen ist das Turnier.

Dieses Mal standen wir Ewigkeiten im Hänger, zumindest ich für meinen Teil dachte, die Fahrt nimmt kein Ende! Die Straße bestand, glaube ich, nur aus Kurven und mir wurde schon ganz komisch im Hänger. Aber endlich waren wir doch da – und WOW, wir waren mitten in der Natur - mit tollen Ausblicken und Wiesen und Wäldern, soweit ich gucken konnte.

Die Pferde dort fand ich total interessant – die hatten alle ganz unterschiedliche Farben und vor allem Flecken, Schattierungen und Musterungen (Anm. der Redaktion: Appaloosas :-)), so viele hatte ich noch nie auf einmal gesehen.

Meine Box war groß, sauber und dick eingestreut und das leckere Heu direkt vor meiner Nase. Am nächsten Tag ging es zum Aufwärmen erst mal auf den Außenreitplatz, es war so schönes Wetter! Aber was soll ich Euch sagen – nach kurzer Zeit kribbelte es total unter meinen Hufen und nach einiger Zeit wurde es fast unangenehm. Glücklicherweise merkte meine kleine Menschenchefin, dass ich mich unwohl fühlte und ging vom Platz runter. Schade, der Platz lag echt schön, aber diese klitzekleinen Steinchen sind für längere Zeit nichts für Barhufer wie mich. Und damit ich nun nicht als Weichei betrachtet werde: wir reiten auch aus, über Straße und Feldwege und was so kommt, da hab ich keine Probleme!

In der großen Reithalle dagegen konnte man super laufen. Am Turniertag machte es richtig Spaß und mit meinen Pferdefreunden, die ich schon von anderen Turnieren her kenne, hatten wir alle einen schönen Tag. Und ich glaube, unsere Menschenchefs auch, denn alle liefen mit zufriedenen Gesichtern herum. Da machte auch der Platzregen, der zwischendurch aufs Hallendach trommelte, nicht viel aus.

Dieses Mal waren auch die Großeltern meiner kleinen Menschenchefin zum Zusehen da – meine kleine Chefin hat mir gesagt, dass sie ganz viele Stunden im Auto gefahren sind. Deshalb habe ich mich als Dank besonders angestrengt auf dem Turnier, denn ich weiß, dass sie meiner kleinen Menschenchefin und mir schon viele schöne und praktische Sachen fürs Reiten und für Turniere geschenkt haben.

 

Viel zu schnell war das schöne Wochenende zu Ende und ich bin schon gespannt, wo wir nächstes Mal hinfahren!

 

Bis dahin,  Euer Sang Kajan

 

Text : ABL

September 2015

 

 

 

 

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Trailkurs mit Mirko Nuhn auf dem Rosenhof/Buschhoven vom 11. – 12.04.15

Auf dem Rosenhof in Buschhoven fand am zweiten April-Wochenende unter der Leitung von Mirko Nuhn ein Trailkurs statt.

Am Samstag um 9 Uhr trafen wir uns, d.h. 10 Teilnehmerinnen und Mirko im Reiterstübchen bei Kaffee und Keksen zur Vorbesprechung. Nach kurzer Vorstellungsrunde und Information über Ablauf und Erwartungen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Es wurden vormittags und nachmittags jeweils 2 Einheiten geritten.

Unsere vierbeinigen Partner waren 6 Isländer, ein Mangalarga Marchador, ein Appaloosa, ein Paso Peruano und ein Haflinger, also ein buntgemischtes Feld.

Der erste Trailkurs wurde aufgebaut aus Schrittstangen, Pylonen, die im Seitengang durchritten werden mussten, ein L, dass rückwärts bewältigt werden musste, ein Quadrat um Biegungen (Kleeblatt) zu reiten, Stangen für Seitengänge, eine Brücke und als Spitzendisziplin ein Tor.

Jede Aufgabe wurde von Mirko genau beschrieben und zu Fuß deutlich vorgeführt. Dann wurden die Teams an die einzelnen Hindernisse verteilt und jedes nacheinander im Detail behandelt und trainiert. Mirko ging dabei sehr ruhig auf Reiterin und Pferd und auf spezielle Probleme ein. Alle waren sehr konzentriert bei der Sache, wobei der Spaß aber nicht zu kurz kam.

In der Mittagspause stärkten wir uns mit 2 leckeren Salaten von Sandra und Kuchen, den 2 Teilnehmerinnen mitgebracht hatten, und die Pferde mit Heu im Paddock.

Nachmittags wurde weiter an den Aufgaben gefeilt und sie klappten schließlich auch bei unterschiedlichen Vorkenntnissen und nervösen Pferden. Sogar das Tor wurde von allen gemeistert.

Der erste Tag hatte schon viel neue Erfahrungen gebracht und Spaß gemacht. So waren wir gespannt auf den Sonntag, an dem der Schwierigkeitsgrad erhöht wurde.

Aus Schritt- wurden Trabstangen, Aus dem L wurde ein U, die Pylonen mussten im Trab umritten und  bei den Stangen für Seitengänge die Richtung mit Vor- und Hinterhandwende gewechselt werden, im Quadrat sollte sich das Pferd drehen mit abwechselnd Vor- und Hinterhandwendung. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen machten sich Vormittag alle ans Werk. Die Pferde waren engagiert dabei und zum Mittag klappten alle Aufgaben schon sehr gut.

Nachmittags wurden dann als krönender Abschluss alle Trailaufgaben wie im Wettbewerb am Stück durchritten. Zusätzlich sollte das Quadrat im Galopp angeritten und aus Trab im Quadrat gestoppt werden. Das war noch einmal eine richtig spannende Aufgabe. Fast alle kamen auch gut durch, das Wochenende zeigte deutliche Erfolge. Für Heiterkeit sorgte zum Abschluss Inge mit ihrer Aska. Sie startete als letzte und dann auch richtig durch – allerdings erst in falscher Reihenfolge und beim zweiten Versuch im Galopp durchs Quadrat. Ihre wilde Hummel machte dabei Ihrer Abstammung alle Ehre (vom Hummelhof) und und sorgte für fröhliches Gelächter. Schließlich hat es doch noch geklappt und alle waren zufrieden.

Der Kurs hat sehr viel Freude gemacht. Mirkos ruhige Art und Erklärungen halfen auch bei nervösen und unsicheren Pferden, die Aufgaben zu bewältigen. So hat der  Kurs neben dem Erlernten auch das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter gestärkt. 

Den Trailkurs können wir gerne wiederholen!

Von Inge Scheidt

 

August 2015

 

 

 

30.+31. Mai 2015 – C-Trophy Turnier Daelshof in Kevelaer – bekannte Gesichter auf bekannter Anlage

 

Der Daelshof in Kevelaer von Hermann Schopmans zählt schon seit vielen Jahre zu den bewährten Austragungsorten von EWU Rheinland-Turnieren. Autobahnähe, gute Erreichbarkeit, großzügiges Platzangebot, leckeres Catering – so reichen die Starterzahlen von 167 Pferd-Reiter-Kombinationen mit insgesamt  447 Starts fast an die Starterzahlen von AQ Turnieren heran.

 

In gewohnt familiärer Atmosphäre begannen die Prüfungen am Samstag zu einer angenehmen Zeit – um 8 Uhr. Richter Chris Knol richtete gut gelaunt die Prüfungen und hatte immer ein offenes Ohr für die Fragen der Teilnehmer. Und eigentlich war alles wie immer – der Zeitplan wurde gut eingehalten, der Parcoursdienst funktionierte, das Anmelden an der Meldestelle wurde dank Petra Retthofer in Sekundenschnelle erledigt, die Ansagen erfolgten immer zeitnah, die Zuschauer konnten es sich auf den Sofas und die Pferde in den dick eingestreuten Panelboxen gemütlich machen

 

Nur der Parkplatz wurde langsam voll, da die sonst ebenfalls offene zweite Fläche zum Parken diesmal gesperrt war. Besonderen Platz benötigte einige Zeit ein nicht oft gesehenes Fahrzeug auf Turnieren –ein Abschleppwagen! Er hatte ein Auto aufgeladen und den Hänger (mit den Pferden!) an den Abschleppwagen gehängt. Er wartete sogar extra mit dem Abladen des Autos, bis die Reiterinnen ihre Pferde fertig gemacht hatten und deshalb gerade noch rechtzeitig zu ihren Prüfungen kamen. „Ich wollte mir schon immer einmal ein Westernturnier ansehen und Westernpferde finde ich cool.“ so der nette Fahrer auf die anerkennende Bemerkung einer Teilnehmerin, daß er sehr entspannt und reiterfreundlich sei.

 

Text: ABL

August 2015

 

 

 

 

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11. und 12. April 2015: C-Trophy Turnier bei STEELDUST/Kevelaer – gute Ritte nach der Winterpause

 

Am letzten Wochenende in den Osterferien fand das erste C-Turnier der EWU Rheinland nach der Winterpause statt. Trotz oder wegen des unsicheren Wetters waren ..... Pferd-Reiter-Kombinationen angereist und starteten insgesamt ...... Mal. Die Anlage von Sabine Stahl bot durch die miteinander verbundenen Hallen und große Tribüne mit angegliedertem Catering die Unabhängigkeit vom Wetter und sorgte für eine entspannte Atmosphäre.

 

Die seit 2015 geltende Neuregelung, daß Teilnehmer der Ü45 auch zusätzlich in ihrer jeweiligen Leistungsklasse starten können, führte zu starken Starterfeldern. Unsere neugewählte Breitensport- und Ü45 Beauftragte Corinna Teitscheid ging mit gutem Beispiel voran und startete erfolgreich in den Ü45 Disziplinen mit ihrem QH Wallach Sonnys Moon Nightdoc.

 

Richter Rolf Hildebrandt nahm sich viel Zeit für die Teilnehmer und ging zusammen mit den Teilnehmern beispielsweise den Trail ab. Hier vermittelte er in einem Frage-Antwort-Dialog den Startern das korrekte Reiten der Hindernisse und verwies ebenso auf mögliche Fehler. Diese ebenso ungewöhnliche wie überaus freundliche Vorgehensweise des Richters bewirkte, daß alle Reiter wie gebannt an seinen Lippen hingen und ihm beim Abgehen auf dem Fuße folgten. Demzufolge waren viele gute Ritte zu sehen. „Dieser Dialog mit dem Richter hat mich unglaublich motiviert“ so eine Reiterin der LK 4 A. Es bleibt zu wünschen, dass andere Richter gerade bei C oder D Turnieren oder bei jugendlichen Startern diesem Beispiel folgen.

 

Text: ABL

Juli 2015

 

 

 

25. und 26. April 2015: 2. TT Cup 2015 auf dem Daelshof in Kevelaer –Trailtraining mit Christel Jagfeld und andere Disziplinen mit Simone Gorkow

 

Hallo Leute, ich bin‘s wieder, Euer Sang Kajan!

 

Diesmal möchte ich euch von meinem Lieblingsturnier berichten – ich weiß auch schon, daß unsere Menschenchefs das TT CUP nennen! Für uns Pferde ist das supertoll – wir reisen an, dann stehen tolle Boxen bereit und wir haben mit unseren Reitern einen ganzen Tag lang Zeit, uns eine neue Halle anzugucken und andere Pferde kennenzulernen! Das Turnier am nächsten Tag ist dann auch nur halb so aufregend – wir kennen ja alles schon! Auch die Trailhindernisse sind am Turnier nur halb so schlimm, wir haben es ja am Tag vorher geübt! Da konnten wir uns das Tor oder die Brücke ganz genau angucken, um sicher zu sein, dass nirgendwo ein Säbelzahntiger lauert, der uns und unseren Reiter vielleicht verspeisen möchte.

 

Es gibt übers Jahr mehrere von diesen Turnieren und dieses war das zweite Turnier. Wie immer liefen alle Menschen ganz entspannt herum und plauderten. Ich persönlich habe mich sehr gefreut, meine Pferdefreundin TRIXI wiederzusehen - wir hatten uns viel zu erzählen! Das Training war auch sehr interessant, die Trainerinnen kannte ich nämlich noch nicht! Aber beide haben uns unsere Aufgaben ganz toll erklärt, so dass wir alles kapiert haben und es am Turniertag richtig gut lief. Meine kleine Zweit-Reiterin Leni ist das erste Mal mit mir eine Walk Trot Prüfung gegangen. Deshalb bin ich auch extra langsam gelaufen und statt Trab auch manchmal im Schritt gegangen. Auch haben wir weitere, nette Reiterinnen und Pferde kennengelernt und hatten viel Spaß zusammen.

Mir ist auch aufgefallen, dass dieses Mal der Mann, der sonst immer auf den Turnieren in Rot gekleidet rumläuft (=Steward, Anm. der Redaktion) und aufpasst, dass alle nett zu uns Pferden sind, selbst geritten ist! Ich konnte mich kurz mit seinem Pferd unterhalten, und es bestätigte mir, dass sein Reiter mit gutem Beispiel vorangeht und immer nett zu ihm ist.

Alles in allem war es – wie immer –wieder ein schönes Wochenende und ich freue mich schon auf das nächste Turnier!

Euer Sang Kajan

 

Text: ABL

Juli 2015

 

 

 

 

April 2015: Lehrgang Basispass und Westernreitabzeichen IV in Jülich - …oder auch „Wie viele Wirbel hat ein Pferd?“

 

Das Leben könnte so entspannt und stressfrei sein… Erster Fehler, man kauft ein Pferd. Entwickelt man dann auch noch Ambitionen, muss man sich sein Können natürlich auch bestätigen lassen. Ein Lehrgang soll es also sein.

 

Unter diesen Vorzeichen fanden wir uns also Mitte April im beschaulichen Jülicher Reitverein wieder. Wobei, nicht ganz – denn mit erheblichen Navigationsproblemen muss gerechnet werden, wenn nicht das Pferd, sondern der Reiter die Richtung bestimmt.

Letztendlich sind dann aber doch alle Vier- und Zweibeiner heile angekommen, zwei Schoko Toffees oder ein alternatives Schokobrötchen und wir konnten starten. Schnell stellte sich heraus, dass die Gruppe gut zusammen passte und sich vor allem auch gut ergänzte. Wir sagen nur: „Wie viele Zähne hat denn nun ein Pferd?“ „Stephan!“

Auch andere Kompetenzen wurden sehr schnell deutlich. So war ziemlich schnell klar, wer die spannende Aufgabe der Vorstellung in der Dreiecksbahn zu bewältigen hatte. Es sieht zwar nicht so aus, aber Showmanship ist doch viel schwieriger als man auf den ersten Blick vermutet.

Und wer musste wohl das Pferd mit Westernausrüstung satteln und zäumen??? Unsere einzige Englischreiterin. Bis zur Prüfung waren dann auch alle Bezeichnungen der einzelnen Teile geklärt, wobei wir uns das Leben manchmal schwerer machten als nötig. Ständig fanden wir noch mehr Ösen und Riemchen, die auch noch zu bezeichnen waren.

 

Bei phantastischem Wetter und guter Stimmung wurden die Mittagspausen häufig draußen verbracht und die Nachmittagseinheiten nach draußen auf den Reitplatz verlegt. Immer mit dabei unser Maskottchen Cody, der Muckel, der stetig aufgepasst hat, dass keiner verloren ging (er hat fleißig durchgezählt).

Die zum überwiegenden Teil sehr jungen Pferde, die teilweise noch nicht allzu lange bei ihren heutigen Besitzern sind, haben sich hervorragend geschlagen. Und wenn feste Tore nicht jederpferds Sache sind, dann ist im Sinne der Jugend eine Umbaumaßnahme fällig.

Tapfer und (fast) unbeirrbar hat unser aller Freund Spotty sämtliche Sattel- und Zäumungsmaßnahmen heldenhaft über sich ergehen lassen. Auch das stetige Gefummel und malen nach Punkten hat er erduldet, um auch jedem klar zu machen, dass das vordere Knie eben doch keins ist.

Über das Fachwissen hinaus haben wir viel gelacht, neue Freundschaften geschlossen und jeder konnte von den Praxisbeispielen der anderen Teilnehmer lernen. Unsere Tine hat sich wunderbar als Trainerin bewährt, starke Nerven bewiesen und die Uhr immer im Blick behalten. Vielen Dank dafür!

Die üblichen 20% Schwund gab es letztendlich in Form zweier Schlüsselbeine.

Am Ende ist auch dem Letzten klar geworden: Liest du den Beipackzettel ist ein Leben ohne Pferd deutlich nebenwirkungs- und risikoärmer.

 

Auch die wichtigste Frage konnte am Ende noch geklärt werden, denn…

…wie viele Wirbel hat denn jetzt ein Pferd? – Sieben, achtzehn, sechs, fünf/eins, so zwanzig.

 

Und das Beste: Die Quote ist gerettet! Wir sehen uns beim WRA III…!

 

 

Text: Sabrina Coenen und Katrin Vogel

Juli 2015

 

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14. Mai 2015: Reitabzeichenprüfungen in Marienheide- Jedinghagen

Der Himmelfahrtstag stand auf der Reitanlage von Heinz- Willi Vellbecker in Marienheide- Jedinghagen ganz im Zeichen verschiedenster Reitabzeichenprüfungen, die von der Organisatorin Hildegard Kramer (Physiotherapeutin und Trainer B / Westernreiten) mit viel Geschick und großem Engagement koordiniert und auch vorbereitet wurden.

Insgesamt 17 Teilnehmer/innen stellten sich den Fragen bzw. ritten vor den aufmerksamen Augen der aus dem nördlichen Rheinland angereisten Richter Ingrid Bongart (EWU) und Hans- Theodor Fliess (FN).

Dem Prüfungstag vorausgegangen war ein intensiver, mehrwöchiger Vorbereitungslehrgang durch Hildegard Kramer. Während dieser Zeit wurden alle Teilnehmer/innen gezielt auf die theoretischen wie praktischen Anforderungen in den verschiedenen Bereichen vorbereitet.

Der entscheidende Tag begann morgens bei strahlendem Sonnenschein mit den Prüfungen zum Basispass Pferdekunde sowie der theoretischen Prüfung für das Westernreitabzeichen IV. Die insgesamt vierzehn Prüflinge mussten in dieser Prüfung nicht nur fundiertes Wissen über das Pferd, seine Anatomie, Haltung und Pflege sowie über diverse Krankheiten und deren Behandlung nachweisen, sondern auch ihre praktischen Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd unter Beweis stellen. Dazu führten sie die Pferde „Lucky Billy“ (Quarterhorse, im Besitz von Erwin Kramer) und „Negraan“ (Vollblut- Araber, im Besitz von Hildegard Kramer) auf der Dreiecksbahn den beiden Richtern vor.

Alle Teilnehmer/innen bestanden die Prüfung und nahmen glücklich ihre Urkunden entgegen.

Anschließend standen vier Prüfungen zum Longierabzeichen 5 auf dem Programm, die alle erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit der Richter verliefen!

Nachmittags ging es dann um die reiterlichen Fähigkeiten- es wurden zunächst drei Prüfungen zum Westernreitabzeichen IV durchgeführt, bei denen die Teilnehmerinnen zuerst einen Trailparcours durchritten, dann eine Horsemanship und schließlich ein Gruppenreiten in allen drei Gangarten absolvierten.

Leider musste eine Teilnehmerin die Prüfung abbrechen, da sich ihr Pferd verletzt hatte.

Den Abschluss bildeten die Prüfungen zum Westernreitabzeichen Bronze (III), denen sich  (erfolgreich) drei Reiter/innen stellten, die sich mit ihren Pferden zusammen über fast ein Jahr lang im wöchentlichen Reitunterricht auf diese doch recht anspruchsvollen Teilprüfungen vorbereitet hatten. Auch in dieser Prüfung galt es einen Trailparcours (mit Tor, aber auch u.a. mehreren Galoppstangen) und eine Horsemanship zu reiten. Besondere Anerkennung verdient hierbei die reiterliche Leistung von Erwin Kramer auf seinem Quarterhorse- Wallach „Lucky Billy“- mit Bestnoten überzeugte er beide Richter.

Zum Bestehen des WRA III musste auch noch ein Geländeritt in allen Gangarten absolviert werden, der umgeben von feierfreudigen Wandertruppen in die Wälder von Jedinghagen führte, ebenso wie eine sehr anspruchsvolle schriftliche Prüfung zu sehr komplexen Themen rund um das Westernpferd, die Ausbildung und Reitweise desselben.

Glücklich und erleichtert konnten am späten Nachmittag dann auch noch die Teilnehmer/innen der Reitabzeichenprüfungen ihre Urkunden und Abzeichen entgegennehmen.

Ein großes Dankeschön an Hildegard Kramer für das Ermöglichen dieser Prüfungen durch ihren seit vielen Jahren kontinuierlichen und engagierten Einsatz für die Förderung der Westernreiter im Oberbergischen Kreis!

 

Bestanden haben:

Diana Grimm, Sarah Jaster, Sophia und Katharina Wick, Kathrin Schorn, Luise und Josefine Schmidt- Krayer, Sophie Piazza, Jonathan Strunk, Anna Klingberg und Mandy Haack (Basispass Pferdekunde)

Erwin Kramer mit „Lucky Billy“, Susanne Schmidt mit „Negraan“, Nicole Siejek mit „Desireless“  und Sandra Strunk  mit „Negraan“  (Longierabzeichen 5)

Susanne Schmidt auf “Hippie“ und  Nicole Siejek auf „Sally“ (Westernreitabzeichen IV)

Britta Gaudich auf „Lucky Billy“, Erwin Kramer auf „Lucky Billy“ und Sandra Strunk auf „Negraan“ (Westernreitabzeichen Bronze, III)

 

 

Text: Sandra Strunk

Juli 2015

 

 

 

 

 

 

 

22. bis 25. Mai 2015: AQ Turnier in Nachrodt-Wiblingwerde – ein entspanntes Wochenende im Sauerland

 

Das erste Mal veranstaltete die EWU Rheinland ein AQ Turnier auf Hof Hegemann in Nachrodt-Wiblingwerde bei Lüdenscheid. Obwohl geografisch Westfalen zuzuordnen, hatte sich die großzügige Anlage bei der EWU Rheinland beworben und wurde angenommen. 155 Pferd-Reiter-Paare, hauptsächlich von der EWU Rheinland, mit insgesamt über 500 Starts nahmen den Weg ins Sauerland auf sich, um neben Spaß und sportlichem Wettbewerb auch Leistungspunkte, Qualifikationen für die Deutsche Meisterschaft und begehrte Rheinland-Trophy Punkte zu sammeln.

Die beiden großen, nebeneinander liegenden Hallenreitplätze, durch einen breiten Mittelgang getrennt und unter einem einzigen, riesigen Dach, boten dem Zuschauer einen guten „Rundumblick“ auf das ganze Geschehen. Lediglich die Heurundballen, die direkt neben dem Catering Bereich bis unter die Decke gestapelt waren, lösten bei manchen Besuchern leichtes Unbehagen aus.

 

Die Wiese für die Paddocks war in Hanglage, für die Pferde sehr schön, da der leichte Wind die Mücken und Fliegen vertrieb.

 

Leider mussten die Autos, die zu den Paddocks fuhren, für den Rückweg auch wieder den Hang hinauf – für manche PKWs vor allem in der Früh, als die Wiese noch taufeucht war, nicht mehr möglich. Aber mit viel Gelächter und Teamgeist wurden die Autos mit vereinten Kräften angeschoben und wieder auf Spur gebracht.

Aus Kassel angereist war Richter Mike Stöhr. „ Diese Gegend hier ist fast so schön wie das Naturschutzgebiet Edersee bei uns“, so Mike Stöhr zum Sauerland. Mit Ringsteward Ingrid Bongart verfolgte er gut gelaunt die vielen Ritte und nahm sich in den Pausen Zeit, eventuelle Fragen zu beantworten.

 

 

Sprecher Patrick Reifferscheidt (alias Pepe) führte gewohnt professionell und locker durch das Programm, untermalt von guter Countrymusik, die trotz der neutralen Reithallen ein wenig Westernfeeling vermittelte. „Ich bin das erste Mal auf einem Westernturnier und finde die Atmosphäre sehr angenehm, die Musik passend und die Reitweise und Ritte sehr interessant“ so Fotograf Rainer Micke.

 

Wie bei allen Turnieren der EWU Rheinland wurde durch die perfekte Organisation der Meldestelle Petra Retthofer der vorgegebene Zeitplan gut eingehalten. Dank der Sponsoringarbeit von Jörg Schroder erhielten die Plätze 1 bis 3 neben Schleifen und Pokal für den Erstplatzierten auch Sachpreise.

 

Es bleibt zu hoffen, daß es nicht das erste und letzte Turnier auf diesem Hof war, da es für die Mitglieder aus den östlichen Grenzregionen eines der wenigen EWU Rheinland Turniere war, für das nicht eine Anfahrt von über 100 km in Kauf genommen werden musste.

 

 

Text: ABL

 

 

 

 

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1.   TT Cup 2015 auf dem DAELSHOF in Kevelaer am 28. und 29. März 2015

 

Ein Erfolgsrezept geht nun bereits ins 5. Jahr! Der 1. TT Cup des Jahres 2015 startete mit 46 Nennungen, davon 44 Reiter/Pferd Kombinationen, die am Turnier teilnahmen, das insgesamt 126 Starts verbuchen konnte – eine beachtliche Zahl für ein D-Turnier!

 

Wie gewohnt, wurden alle Teilnehmer von der Meldestelle und dem Hofbetreiber herzlich und unkompliziert empfangen. Für die Pferde standen wirklich dick eingestreute, saubere Boxen zur Verfügung. Das leckere Heu bzw. Heulage gab es als „eat as much as you can“ - ein herzliches Danke an Hermann Schopmans, da es nicht selbstverständlich ist! Manchen Pferden sah man an, daß sie auch im Winter ein glückliches Pferd sein durften und Zeit im Freien verbracht haben – aufgrund der noch kalten Tage hatten einige Pferde noch Winterfell. Und sahen sehr zufrieden aus!

 

Deshalb war für viele Teilnehmer der relativ frühe Termin des ersten TT Cups der ideale Einstieg ins Turnierjahr – am Samstag wurde in der Halle mit der namhaften Trainerin Alexandra Jagfeld unter professioneller Anleitung trainiert und am nächsten Tag, in der gleichen Halle, fand das Turnier statt. Denn nicht jeder hat eine Reithalle zur Verfügung und leider hat der Winter einigen Reitplätzen hart zugesetzt. Trotz (- oder wegen?) der Winterpause waren viele gute Ritte zu sehen und es gab strahlende Gesichter bei der Schleifenvergabe. Während ihr diesen Artikel lest, hat bereits der nächste TT Cup stattgefunden – Berichterstattung folgt J

 

Text: Aurelia Botter-Lolobali

Juni 2015

 

 

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Wintercup 2015 – drei Turniere und „volles Haus“ in STEELDUST – Kevelaer

Hallo Leute,

 

ich bin‘s wieder, Euer Sang Kajan! Habt ihr es mitgekriegt – meine große Menschenchefin ist nun für die Zeitungsberichte zuständig – ich habe erfahren, das heißt Pressewartin! Und da sie ja auch Artikel schreibt, die ich ihr diktiere (ich treffe mit meinen Hufen immer so schlecht diese winzig kleinen Tasten!) bin ich jetzt das Pressepferd, oder wie?

 

Wie war denn euer Winter? Normalerweise ist es bei uns im Winter ziemlich ruhig, wir sind im Winterquartier mit richtigem Stall und Reithalle. Meine Menschenchefs kommen uns zwar jeden Tag besuchen, aber es wird nicht immer trainiert, wir gehen auch spazieren oder spielen Ball. Könnt ihr euch mein Erstaunen vorstellen – da wurde ich auf einmal mitten im Winter gewaschen und geputzt, als ob es aufs Turnier ginge! Ein paar Tage vorher haben wir sogar Pattern geübt! Ich weiß nicht, ob es an den weißen Flocken lag, die auf der Straße lagen, auf jeden Fall sind wir nicht auf ein Turnier gefahren.

 

Aber dann, einige Zeit später – das Gleiche wieder! Ich wurde gewaschen und geputzt, und diesmal ging es tatsächlich mit dem Hänger los! Wir kamen an eine Reitanlage, die ich schon kannte – dort kann man von der Abreitehalle direkt in die Turnierhalle laufen– und das ist bei schlechtem Wetter wirklich praktisch! Es war zwar noch kalt, aber es waren ganz schön viele Leute und Pferde auf dem Turnier! Und alle freuten sich, sich wiederzusehen!

 

Ich bin ja schon turniererfahren. Als erstes kam die Prüfung mit den Hütchen. Ich glaube, meine kleine Reiterin und Menschenchefin Vivienne war die Jüngste, aber wir waren wohl ganz gut – wir haben ein gelbes Schleifending erhalten! Kurz vor der nächsten Prüfung habe ich allerdings wieder so ein Stechen im Rücken gespürt. Das hatte ich in letzter Zeit häufiger – seit wir im Winterquartier sind. Denn dort stehen wir halt im Stall und können nur für kurze Zeit auf einen Paddock – und ich bin es eigentlich gewöhnt, mich in unserem Offenstall dauernd zu bewegen!

 

In der nächsten Prüfung, der Pleasure (ich weiß schon, wie die Menschen dazu sagen !) ging erst alles gut, aber auf einmal hab ich im Galopp wieder so einen scharfen Stich gespürt – und da wollte ich dann einfach nur noch weg!! Glücklicherweise blieb meine kleine Reiterin ganz ruhig sitzen und hat mich beruhigt – wir sind dann einfach in der Mitte der Halle stehengeblieben und die anderen sind weitergeritten. Mensch, tat mein Rücken weh! Meine Menschenchefs haben mich dann warm eingepackt (das tat gut!) und sind mit mir nach Hause gefahren – in unseren Offenstall! Nach ein paar Tagen Bewegung ging es meinem Rücken schon wieder besser und dann kam noch eine nette Dame, die ein paar lustige Dinge mit mir anstellte (Osteopathin, Anm. der Redaktion J). Bald ging es mir wieder ganz gut, aber die nette Dame gab Anweisung, daß ich mich noch schonen sollte.

 

Deshalb haben wir wohl auch an dem folgenden Turnier nicht teilgenommen, ich habe aber gehört, wie sich meine Menschenchefs darüber unterhalten haben. Ganz viele Leute fanden diese drei Turniere im Winter wohl eine tolle Idee und am Ende gab es eine Ehrung für die erfolgreichsten Teilnehmer. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste „normale“ Turnier – mir geht es ja wieder gut und ich kann in unserem Offenstall soviel rumlaufen, wie ich will. Oder auch rumstehen, aber eben, wie ICH möchte und nicht durch Boxenwände vorgegeben!

 

Bis bald, euer Sang Kajan

(Anm. der Redaktion: Auf jedem Turnier des Wintercups gab es jeweils ca. 80 Teilnehmer. Insgesamt konnte der Wintercup über 500 (!) Starts verzeichnen)

Text: Aurelia Botter-Lolobali

Mai 2015

 

Rheinlandmeisterschaft 2015

Noch 3 Monate – dann ist es wieder soweit – die Rheinlandmeisterschaft 2015 steht auf dem Programm - das große Event in unserem Landesverband! Zur Einstimmung auf dieses Turnier stellen wir Euch an dieser Stelle die Landesmeister aus dem Jahr 2014 in einem kleinen Portrait vor. Die nachfolgenden drei Fragen haben wir allen gestellt:

 

1.      Was macht für dich die Faszination Westernreiten aus?

2.      Was ist das Geheimnis deines Erfolgs?

3.      Wie schätzt du die Chancen für dieses Jahr ein?

 

Sie wurden von den amtierenden Landesmeistern wie folgt beantwortet:

 Landesmeister Jugendliche 2014

Christina Peters mit TL Smart Melody Jac – Landesmeisterin in der Jugend Superhorse

 

1.      Beim Westernreiten ist es mir besonders wichtig, dass Harmonie zwischen Pferd und Reiter besteht. Die Disziplin Superhorse ist für mich und auch mein Pferd sehr ansprechend durch ihren Abwechslungsreichtum.

2.      Ich denke es ist nicht wirklich ein Geheimnis, dass Erfolg sehr viel Ehrgeiz, Disziplin und regelmäßiges Training erfordert. Für mich persönlich ist es aber auch wichtig, dass mein Pferd sich von einem anstrengenden Turnierwochenende auch mal erholen kann.

3.      Natürlich hoffe ich, dass mein Pferd und ich weiterhin ein gutes Team bleiben, da dies sehr wichtig ist, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Darüber hinaus wird weiterhin trainiert, da die Konkurrenz sehr stark ist.

 

 

 

 

Mira Dickel mit Glowing Dee Dee - Landesmeisterin in der Jugend Showmanship at Halter

 

1.      Die Faszination des Westernreitens liegt für mich in der großen Vielfalt, die dieser Sport bietet. Als All-Around-Reiterin macht es mir besonders Spaß mein Pferd für jede Prüfung optimal vorzubereiten, was ein abwechslungsreiches Training voraussetzt.

2.      Meine Erfolge verdanke ich in erster Linie einer guten Ausbildungsgrundlage, die zunächst durch meine Trainerinnen vor Ort (Eva Dietrich und Linda Leckebusch-Stark) geschaffen wurde. Darüber hinaus haben mich aber auch diverse Kurse und Weiterbildungsangebote, die ich im Laufe der letzten Jahre wahrnehmen konnte, darin gefördert und mich unterstützt, in der Interaktion mit meinem Pferd meinen eigenen „Stil“ zu finden. Durch die enge Bindung zu meinem Pferd wurden wir im Laufe der Saison zu einem eingespielten Team. Voraussetzung dafür ist für mich die Liebe zu meinem Glowy, Geduld und Einführungsvermögen (Horsemanship).

 

3.      Die bevorstehende Turniersaison ist mein letztes Jugendjahr. Vor allem möchte ich in dieser Saison noch mal mit meinem Glowy viel Freude haben und einen erfolgreichen Abschluss meiner reiterlichen Jugendjahre finden. Auch freue ich mich darauf, die vielen Menschen, die ich während der zurückliegenden Jahre im Rahmen des EWU-Sports kennengelernt habe, wiederzutreffen und mit diesen eine schöne Zeit zu verbringen. Dabei konzentriere ich mich zunächst auf die Qualifikation für die diesjährige German Open. Darüber hinaus plane ich dieses Jahr u. a. Starts bei der European Championship of American Quarter Horses sowie der Q15 in Aachen.

 

 

 

 

Fiona Pflitsch mit TL Smart Gold Holly – Landesmeisterin in der Jugend Western Pleasure

 

1.      Mich fasziniert, wie man durch feinste Signale mit den Pferden kommunizieren kann. Außerdem gefällt mir die Vielseitigkeit der Disziplinen im Westernreitsport.

2.      Ich lege immer sehr viel Wert auf Harmonie und das Wohlergehen meiner Pferde. Nur von glücklichen Pferden kann man eine gute Leistung erwarten.

3.      Ich hoffe zunächst einmal, mit meinem neuen Pferd einen guten Einstieg in das Turnierleben zu finden. Von daher bin ich selbst gespannt, was die Saison mit sich bringt.

 

 

 

Leonie Hannes mit TL Smart Chic Chexi – Landesmeisterin im Jugend Trail

 

1.      Mich fasziniert, dass das Pferd im Laufe des Trainings/der Ausbildung auf minimalste Signale des Reiters mit maximaler Leistungsbereitschaft reagiert.

2.      Das Geheimnis von Tuckers und meinem Erfolg ist unsere Basis von Ehrgeiz, Fairness und Timing. Ich habe Tucker 2008 als 3-jährigen zu Weihnachten bekommen und in diesen 7 Jahren sind wir einfach ein gutes Team geworden J. Außerdem sind wir die Saison über mehr im Gelände als in der Reithalle oder auf dem Reitplatz unterwegs. Ich denke, das ist wichtig, um den Kopf frei zu kriegen – sowohl für Pferd als auch Reiter.

3.      2015 wird meine erste Saison bei den Erwachsenen. Es wird eine neue Herausforderung sein, auf die ich mich freue und der ich mich gerne stelle.

 

 

Yara Deeb mit Docz Ten Straw Ladi - Landesmeisterin in der Jugend Western Horsemanship

 

1.      Für mich macht die Faszination Westernreiten aus, dass die Harmonie und Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter so groß geschrieben wird. Das macht das Westernreiten nicht nur zu meinem Sport, sondern vor allem zu meinem Hobby.

2.      Ich habe kein Geheimnis. Ich glaube, dass die Abwechslung, die unseren Turnierpferden geboten wird, entscheidend ist. Sie werden nicht ausschließlich von uns für Turniere trainiert, sondern zwischendurch in unserem Anfängerunterricht eingesetzt. Ich glaube aber auch, dass eine gute Mischung aus gesundem Ehrgeiz und Spaß am Sport JJ und mich zum Titel gebracht hat.

3.      2015 ist mein erstes Erwachsenenjahr. Weil JJ Mamas Pferd ist, wird sie die Horsemanship reiten – deswegen kann ich sie leider nicht vorstellen. Dieses Jahr werde ich erstmals die 5-jährige Quarterstute Crimson Bleu reiten, die unter mir ihr Turnierdebüt haben wird.

 

 

 

 

Jan-Frederic Rotthoff mit HA Charismans Nickey - Landesmeister in der Jugend Reining

 

1.      Pferde haben mich schon immer fasziniert, besonders die schnellen wendigen Westernpferde. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich die Pferde sind und welche Eigenarten sie so im Umgang mit sich bringen. Sie zu lesen und zu begreifen macht, eigentlich die Faszination am Reiten für mich aus. Natürlich liebe ich schnelle Zirkel und Stopps und reite deshalb am liebsten Reining.

2.      Ich war drei Jahre hintereinander Rheinlandmeister in der Reining mit unterschiedlichen Pferden – High Horse, Iceman und Nickey. Das Geheimnis meines Erfolgs ist das Team das dahinter steckt – meine Trainerin und ihr gutes Netzwerk (Hufschmied, Tierarzt, ……) sowie die guten Trainingsmöglichkeiten auf Landgut Steeg – und mein Vater, der mir das und den Pferden alles ermöglicht. Meinem jetzigen Turnierpferd Nickey geht es gut – sie darf jeden Tag in der Gruppe raus auf die Koppel, wird reiterlich nicht überfordert und ist jetzt mit ihren 6 Jahren bereit für den Turnierstress. Letztes Jahr in Aachen auf der Q war sie super cool und gar nicht mehr aufgeregt.

3.      Für dieses Jahr wünsche ich mir, meinen Titel als Rheinlandmeister ein weiteres Mal zu verteidigen und auf der Q15 in Aachen noch einen Platz höher zu rutschen und den Meistertitel zu holen. Auch mit dem Ranch Riding werden wir uns vertraut machen – mal sehen was Nickey davon hält.

 

 

Landesmeister Erwachsene 2014

 

 

 

Claudia Thomys mit Sir Dragon CT – Landesmeisterin in der Western Riding all Ages und in der LK 1/2A sen. Superhorse

 

1. Für mich ist das die Vielfalt sowohl an Disziplinen als auch an Trainingsmöglichkeiten.


2. Der Erfolg ist das Ergebnis aus Allem. Für mich ist es wichtig, einen guten Stall, einen fachkundigen Tierarzt und einen fähigen Schmied zu haben. Am allerwichtigsten aber ist die Begleitung eines professionellen Trainers während der gesamten Arbeit mit dem Pferd, so oft es nur geht. Und schließlich lassen das Pferd, die eigene Einstellung und ein entsprechendes Durchhaltevermögen eine Aussicht auf Erfolg zu.

3. Die meisten meiner Erfolge habe ich mit meinem 26jährigen Araber-Mix Sir Dragon CT erzielt. Ihn habe ich auf der letzten German Open aus dem Turniersport genommen. Mein Nachwuchspferd, der Paint-Wallach CT Big Step Taniayaaq, hat ein großes Erbe anzutreten. Ich freue mich über jede Schleife, die wir gemeinsam erreiten.

 

 

 

Linda Leckebusch-Stark mit Double Goodness – Landesmeisterin im Junior Trail

 

1.      Ganz klar ist es die Vielseitigkeit im Westernreiten. Dass man die Pferde in verschiedenen Klassen ausbilden und vorstellen kann.

2.      Ich denke, die Grundausbildung ist die wichtigste Grundlage  zum Erfolg. Wenn das Pferd gut gymnastiziert ist, gut an den Hilfen steht und dem Reiter vertraut, ist es kein Problem ein Pferd auch unter erschwerten Bedingungen, wie einem Turnier, vorzustellen. Es ist unser Job als Trainer, das Pferd reell zu trainieren und ihm die nötige Zeit dafür zu geben.

3.      Ich freu mich auf die kommende Saison mit 4 super Pferden, die ich auf Turnieren vorstellen werde. Mit jedem Pferd gibt es neue Herausforderungen, ob es eine neue Disziplin ist, die hinzukommt oder die erste Turniersaison überhaupt. Ganz klar ist unser Ziel, die Qualifikation für die GO zu holen, um dort und auch auf der Landesmeisterschaft mitzureiten.

 

 

 

Kristina Müller mit Aquilino – Landesmeisterin im Senior Trail

 

1.      Ich mag besonders die Vielfältigkeit der Prüfungen beim Westernreiten, so dass man die Chance hat, für jedes Pferd die geeignete Prüfung zu finden und somit seine Stärken zu fördern.

2.      Ich probiere, das Training immer abwechslungsreich zu gestalten und auch regelmäßige Ausritte zum Entspannen gehören dazu. Um die Motivation meines Pferdes aufrecht zu erhalten, versuche ich in den Trainingseinheiten die Lektionen, die ihm leichter fallen, zu fördern und nicht nur an Dingen zu trainieren, die ihm schwer fallen. Eine gute Mischung aus Beidem bringt uns Schritt für Schritt ans Ziel. Auf die Prüfung Trail bezogen, macht es mir Spaß auf den Punkt und mit Taktik die Wege und die einzelnen Hindernisse zu erarbeiten. Bei den heutigen Trailpattern darf man die Wege zwischen den Hindernissen nicht unterschätzen und sollte diese und die Übergänge genauso sorgfältig trainieren wie die einzelnen Hindernisse.

 

3.      Da ich ein Mensch bin, der sich gerne Ziele für die Turniersaison setzt, werde ich schon probieren, den Titel dieses Jahr zu verteidigen. Mit aber natürlich auch klar, dass die Konkurrenz im Rheinland nicht zu unterschätzen ist und im Trail muss ja auch alles dann auf den Punkt passen.

 

Donata Lotz mit Smart Chex Zoe – Landesmeisterin in der Showmanship at Halter LK 1/2A                                                                                                                                

 

  1. Mich fasziniert am Westernreiten die Leichtigkeit und Gelassenheit. Ich fing mit neun Jahren das Reiten an und stieg 1999 auf das Westernreiten um. Vor allem begeistert mich der partnerschaftliche Umgang mit dem Pferd.

  2. Im Frühjahr 2010 kam ein für mich gezogenes Fohlen auf die Welt. Leider verstarb es kurz nach der Geburt. Ich suchte daraufhin lange nach einem passenden Pferdepartner und entschied mich dann schließlich für die damals zweijährige Smart Chex Zoe. Schnell wurde mir wieder bewusst, wie wichtig Erziehung vom Boden aus ist und ich fing an, zusätzlich zur normalen Bodenarbeit, immer mehr Showmanship-Elemente zu trainieren. Da ich Zoe erst später anfangen wollte zu reiten, aber sie schonend auf ihr Leben als Turnierpony vorbereiten wollte, fuhr ich mit ihr auf Showmanship at Halter Kurse. Sie zeigte sich hier stets sehr engagiert und lernte schnell. Bei unseren ersten Turnieren konnten wir uns in der Showmanship immer gut platzieren. Mittlerweile ist die Showmanship at Halter meine Lieblingsdisziplin.

  3. Der Start auf der diesjährigen Rheinlandmeisterschaft wird es zeigen. Bis dahin werden Zoe und ich weiterhin mit Spaß und Freude trainieren.

 

 

 

 

Caroline Leckebusch mit TL Anni Getyourgun – Landesmeisterin in der Junior Western Pleasure

 

1.      Mich fasziniert am Westernreiten am meisten das harmonische Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter.

2.      Dass unsere Turnierpferde wie ganz normale Pferde behandelt werden. Sie kommen bei jedem Wetter raus und stehen in kleinen Herden täglich mind. 6 Stunden auf der Wiese. Außerdem mache ich gerne mal längere Ausritte mit meinen Turnierpferden und trainiere natürlich mind. 4-5 Mal die Woche in der Halle oder auf dem Außenplatz. Abwechslung ist sehr wichtig, damit das Training nicht langweilig wird.

3.      Dieses Jahr reite ich zwei 4-jährige Stuten – TL Maximal Pleasure und TL Lil Whiz Greta. Beide stammen aus unserer Zucht. Für die beiden wird es die erste Turniersaison. Ich erhoffe mir gute Platzierungen mit beiden in den Jungpferdeklassen. Außerdem werde ich TL Annie Getyourgun und TL Miss Chick Melody showen und erhoffe mir wieder eine gute German Open mit allen Pferden.

 

 

 

Andrea Bittner auf TP Hollywood King – Landesmeisterin in der Senior Western Pleasure

 

1.      Wie fast jeder Reiter habe auch ich mit der klassischen Reitweise als Reitbeteiligung begonnen. Als ich dann mal in die Westernreiterei schnuppern durfte, fiel mir direkt die Gelassenheit der Pferde, aber auch die der Reiter auf. Daran habe ich Gefallen gefunden.

2.      Ein Geheimnis gibt es nicht! Ich habe das Glück, von vielen Leuten wie z. B. Freunden, Familie und Trainern unterstützt zu werden. Für diese Unterstützung möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Aber auch mein Pony hat das Seine dazu getan, dass wir zu einem guten Team zusammengewachsen sind. Daran haben und werden wir weiter durch kontinuierliches und abwechslungsreiches Training arbeiten. Dabei darf der Spaß natürlich nicht auf der Strecke bleiben. Somit gehören u. a. entspannende Ausritte für uns auch dazu.

3.      Es gibt viele gute Reiter im Rheinland, die das Potential haben, Rheinlandmeister zu werden. Somit wird eine Titelverteidigung sehr schwer. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn ich einen der vorderen Plätze erreiten könnte.

 

 

 

 

Lisa Kaletka mit Invest in Rocknroll – Landesmeisterin in der LK 1/2A Western Horsemanship

 

  1. Für mich ist das Reiten nicht ein Job, sondern es ist meine Leidenschaft. Das harmonische Zusammenspiel von Pferd und Reiter fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Die Leichtigkeit konzentriert sich auf das sichtbare Minimum der Hilfengebung und die resultierende Umsetzung des Pferdes. Ich möchte mir kein Leben ohne meine Partner auf vier Beinen vorstellen und lebe diese Verbindung jeden Tag aufs Neue!

  2. Ein ausgeglichener und abwechslungsreicher Trainingsplan ist das Wichtigste, um Erfolg im Westernreiten zu haben. Es muss Fairness und Harmonie im Umgang herrschen, so kann man an die volle Leistungsbereitschaft des Tieres kommen! Ein breites Spektrum an verschiedenen Eindrücken wie das Reiten in der Natur oder die Arbeit an Rindern wird bei uns auch bei fachspezialisierten Pferden positiv als Ausgleich angewendet. Das Pferd muss in seiner Freizeit Pferd sein können, im Sommer steht vor allem der 24-stündige Weidegang in der Herde an oberster Stelle und auch im Winter stehen unsere Pferde tagsüber gruppenweise auf großzügigen Paddocks zusammen. Durch ausreichend Auslauf sind unsere Pferde ausgeglichener und leistungsbereiter.

  3. Ich gehe ohne große Ansprüche auf ein Turnier und gehe immer davon aus, dass andere kommen, die möglicherweise besser sind als ich. Solange ich zufrieden mit meinem Ritt und der Leistung meines Pferdes bin, ist die Platzierung zweitrangig. Auf die Chancenverteilung dieses Jahr bin ich sehr gespannt und freue mich auf die Turniersaison 2015.

 

 

 

 

Birgit Dietrich mit Smart Electric Spark - Landesmeisterin in der Junior Reining

 

1.      Am Westernreiten fasziniert mich das harmonische Gesamtbild von Pferd und Reiter. Wie die Pferde mit feiner Hilfengebung und wenig Zügeleinsatz des Reiters Höchstleistungen vollbringen. Diese Entspanntheit und „Leichtigkeit“ bei den Pferd/Reiter Kombinationen machen für mich das Westernreiten aus.

2.      Ich glaube, ich habe mittlerweile die richtige Mischung zwischen Training und Freizeit gefunden. Sparky ist ein Arbeitstier und muss permanent gefördert werden, sonst hat er nur Blödsinn im Kopf. Im Sommer geht er mit seinen Kumpels auf die Wiese, da Sozialkontakte und Entspannung für Pferde enorm wichtig sind. Im Winter wird er locker trainiert und flitzt mit seinen Freunden zum Austoben mal in der Halle rum. Jetzt wo die Saison wieder losgeht, intensiviere ich das Training. Ich hoffe, dass wir dann zum Start top fit sind.

3.      Dieses Jahr wird bestimmt nicht einfach. Sparky ist jetzt ein „Senior“-Pferd und damit wird die Konkurrenz nicht weniger. Im Rheinland gibt es recht viele Profi-Reiner, da ist es für einen Non-pro nicht so einfach mitzuhalten, aber wir haben den Winter über fleißig geübt und konnten noch das eine oder andere verbessern. Ich bin selber am meisten gespannt, wie es wohl laufen wird. Bin aber ganz optimistisch, dass wir wieder vorne mitmischen können.

 

 

 

Peter Wolff mit BB Chromed Dun It – Landesmeister in der Senior Reining

 

1.      Gute Freunde haben vor 10 Jahren in Kanada eine „Working Guest Ranch“ gekauft und mich „gezwungen“ mit ihnen gemeinsam dort einen Urlaub zu verbringen. Hier wurde ich von kanadischen Cowboys „sattelfest“ gemacht, habe Viehtriebe und Brandings erlebt und war endgültig mit dem Virus Westernreiten infiziert. Seitdem habe ich unzählige Wochen in der kanadischen Prärie verbracht.
Meine erste „richtige“ Reitstunde hatte ich erst 2008 bei Birgit Bayer-Sassenhausen, habe bei ihr auch das Westernreitabzeichen in Bronze absolviert und bin 2011 zum ersten Mal auf einem EWU-Turnier gestartet.
Westernreiten ist für mich pure Freude und Spaß! Ich bin immer wieder begeistert von der Kraft, Schnelligkeit und Dynamik der Quarter.

2.      Auf jeden Fall hat mein Trainer, Max Weisser, den größten Anteil daran, dass wir uns mehr und mehr verbessert haben. Er hat mich motiviert, wenn mal wieder gar nichts funktioniert hat, er gab mir auf dem Abreiteplatz letzte wichtige Tipps oder hat manchmal auch noch selbst „Hand angelegt“ – und er hat an Marlon und mich geglaubt und uns mit allen Kräften unterstützt, da ich beruflich bedingt nur am Wochenende trainieren kann, was das Training natürlich sehr einschränkt. Unsere Trainingsanlage, der Stöckerhof in Schwalmtal von Fe und Thomas Clemens, bietet die optimalen Möglichkeiten zur Turniervorbereitung.

3.      Es ist schon ein unbeschreibliches Gefühl die Landesmeister-Schärpe umgelegt zu bekommen und den Pokal in der Hand zu halten.
Ich freue mich sehr darauf, mich wieder mit den „Pro’s“ und „Non-Pro’s“ zu messen und denke, die Chance ist mindestens genauso hoch wie letztes Jahr.
Ich weiß ja jetzt, wie es geht!!
J

 

Mai 2015

 

 

 

 

 

 

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Jahreshauptversammlung EWU Rheinland

Am 07.02.2015 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der EWU Rheinland in Langenfeld statt.

Pünktlich um 16.00 Uhr sollte es losgehen ………… Da hatten wir die Planung allerdings ohne die widrigen Umstände auf den Autobahnen gemacht. Viele unserer Mitglieder, die sich auf den Weg nach Langenfeld gemacht hatten, standen in Staus aufgrund von Vollsperrung oder Unfällen auf den Autobahnen.

Somit begann die JHV 30 Minuten später.

Wir konnten 55 wahlberechtigte Mitglieder, 2 nichtwahlberechtigte Jugendliche und 3 Gäste auf dieser JHV begrüßen.

Nach den Informationen aus dem Landesverband, dem Bund und den Berichten der Warte stand in diesem Jahr die „große Wahl“ auf dem Programm.

Vor Beginn der Wahlen konnten sich die Mitglieder und Gäste an einem kleinen Büffet für die Wahlen stärken.

Außer dem 1. und 3. Vorsitzenden standen in diesem Jahr alle Ämter zur Wahl. Elke Miemietz wurde zur Wahlleiterin gewählt und führte kompetent durch diesen Tagespunkt.

Lena Gerß, die bis dato das Amt der Ausbildungsbeauftragten innehatte, stand für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Hier erklärte Hildegard Kramer, dass sie dieses Amt gerne ausüben würde. Hildegard hatte bereits zu Beginn der Wahlen bekannt gegeben, dass sie nicht mehr als 2. Vorsitzende zur Verfügung stehen würde. Hildegard wurde einstimmig zur neuen Ausbildungsbeauftragten gewählt.

Unsere bisherige Freizeit- und Breitensportbeauftragte, Petra Behr, erklärte, dass sie aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl stehen würde. In dieses Amt wurde Corinna Teitscheid gewählt, die bereits auf der Klausurtagung angedeutet hatte, dass sie sich eine Mitarbeit im Vorstand vorstellen könne. Wir freuen uns, Corinna im Vorstand begrüßen zu können.

Aurelia Botter-Lolobali erklärte sich sofort bereit ihr Amt als Schriftführerin weiterzuführen und wurde einstimmig gewählt. Und damit es bei den Wahlen nicht zu langweilig wurde ………. Petra Retthofer erklärte, dass sie für das Amt der Pressesprecherin nicht weiter zur Verfügung stehen würde. Dieses Amt wird jetzt – weil es so schön zusammenpasst – von unserer Schriftführerin Aurelia mit übernommen. Aurelia wurde einstimmig zur neuen Pressewartin gewählt.

Auch der bisherige Turnierwart Jürgen Vogel stand für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Hier stellte sich Petra Retthofer für dieses Amt zur Wahl und wurde einstimmig gewählt.

Unsere Jugendwartin Susanne Hähnen signalisierte weiter im Amt bleiben zu wollen und wurde von der Mehrheit der Mitglieder in ihrem Amt bestätigt.

Auch der bisherige Teamchef Jörg Brückner erklärte sich bereit, dieses Amt weiterzuführen und wurde einstimmig wiedergewählt.

Da Hildegard Kramer bereits zu Beginn der Wahlen erklärt hatte, dass sie nicht mehr als 2. Vorsitzende zur Verfügung steht, musste an dieser Stelle ein neuer 2. Vorsitzender gewählt werden. Für dieses Amt stellte sich Jürgen Vogel zur Verfügung und wurde einstimmig zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Ellen Gorkow, die bereits seit 10 Jahren das Amt der Kassenwartin inne hat, stand auch in diesem Jahr zur Wiederwahl zur Verfügung. Ellen wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Biggi Küpper, die sich viele Jahre um den Bereich Sponsoring bei der EWU Rheinland gekümmert hat, wird aus beruflichen Gründen nicht mehr als Sponsorenbeauftragte zur Verfügung stehen. Diesen Bereich wird jetzt die Firma videocomp übernehmen.

Zur Wahl des Beiratssprechers zogen sich die Warte zurück und wählten aus ihrem Kreis Petra Retthofer einstimmig zur neuen Beiratssprecherin. Jürgen Vogel danken wir auf diesem Wege für die in den letzten Jahren als Beiratssprecher geleistete Arbeit.

Die Wahl der Kassenprüfer und Delegierten war dann auch schnell über die Bühne gebracht.

Anträge auf Satzungsänderungen lagen nicht vor.

Im Rahmen der JHV wurden auch noch die „Aktivpässler“ geehrt. Hier wurden u. a. die bronzene Aktivpassnadel übergeben an: Andrea Brückner, Conny Kirschner, Manuela Tijssens, Tanja Palukaites, Sarah Jorczyk, Peter Lange, Marayn Marsic, Susanne Habernickel, Christine Fedke, Nora Schilde und Sabine Gesang.

Die silberne Aktivpassnadel erhielten Ellen Gorkow, Jürgen Vogel und Hildegard Kramer.

Die goldene Aktivpassnadel erhielt auf der JHV Jörg Schroder, da er zur Rheinland-Gala nicht anwesend war. Bereits auf der Rheinland-Gala wurden mit dieser goldenen Nadel Anna-Maria Herrmann, Ingrid Bongart und Jürgen Vogel ausgezeichnet.

Auch die Aktivpässler, die im Laufe des Jahres aktiv im Rheinland z.B. als Helfer, Kursbesucher oder Teilnehmer an den Vorstandssitzungen unterwegs waren, wurden hier geehrt und erhielten wertvolle Sachpreise. Herzlichen Glückwunsch an die vielen Aktiven im Rheinland.

Alles in allem war es eine sehr harmonische Jahreshauptversammlung.

Wir gratulieren unseren neuen und alten Amtsträgern zur Wahl und freuen uns auf eine tolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Bei Petra Behr, Biggi Küpper und Lena Gerß bedanken wir uns für die in ihrem Amt geleistete tolle Arbeit und Unterstützung.

Protokoll zur Jahreshauptversammlung unter www.ewu-rheinland.de

 

 Bericht: Petra Retthofer

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Vorstellung Vorstandsmitglieder und Träger Aktivpassnadel Gold:

 

Hildegard Kramer, Ausbildungsbeauftragte

Was macht für dich die Arbeit in einem Verein aus?

Ich kann Dinge in Bewegung bringen oder halten, die Gemeinschaft ist mir sehr wichtig.

Was möchtest du mit deinem Amt erreichen?

Ich möchte bei den Mitgliedern die Lust auf Lehrgänge, Kurse, Veranstaltungen machen - sowohl als Veranstalter als auch als Teilnehmer.

Welche Planungen hast du für 2015?

Ich muss mich erst einmal in die Materie ( den Papierkram ) einarbeiten.

 

Corinna Teitscheid, Breitensportbeauftragte

Was macht für dich die Arbeit in einem Verein aus?

Ein Verein ist stetig im Wandel, den Anforderungen und Erwartungen der Vereinsmitglieder und dem Sport gerecht zu werden und modern zu bleiben. Anforderungen aus den verschiedensten Bereichen, sei es den Turniereinstieg über die EWU zu finden, Fort- und Weiterbildung, Veranstaltungen, Jugend- und Erwachsenenförderung, ... erfordert ein vielschichtiges Team, denn nur ein gutes, breit aufgestelltes Team kann erfolgreiche Vereinsarbeit leisten und somit den Westernreitsport nach vorne bringen und die EWU als Verein attraktiv halten.

Ein Mitglied in diesem Team zu sein, ist für mich die Herausforderung einen engagierten Verein für Westernreiter und Interessierte zu gestalten. Ich freue mich auf die Teamarbeit.

Was möchtest du mit deinem Amt erreichen?

Ansprechpartner für die unterschiedlichen Bereiche des Breitensports zu sein - für Turnierambitionierte, wie auch Mitglieder ohne Turnierambitionen und Nichtmitglieder.

Nichtmitglieder, denen die EWU viele Möglichkeiten bietet Vereinsangebote zu nutzen wie z.B. Sonderprüfungen wie Ü45 Best Ages oder auch Starts in LK5, Lehrgänge, ... als Mitglieder zu gewinnen.

Besonders am Herzen liegen mir die Ü45 Best Ages Prüfungen. Mitglieder und Nichtmitglieder über 45 Jahre aktiv zu halten oder wieder aktiv werden zu lassen.

Welche Planungen hast du für 2015?
Einarbeiten und Kennenlernen der EWU Vereinsbereiche

Überarbeitung der Ü45 Best Ages Bestimmungen und Bekanntmachung und Werbung für diese Prüfungen

 

 Jürgen Vogel, 2.Vorsitzender

 Was macht für dich die Arbeit in einem Verein aus?

Die Gemeinsamkeit! Also, dass man gemeinsam miteinander die Aufgaben im Verein meistert.Sei es die Fortführung von Bestehendem als auch die Entwicklung von Neuem für den Verein.Und dass auch durch Diskussionen, bei denen man nicht immer einer Meinung ist, wo man aber respektvoll mit dem anderen umgeht und im Sinne der Gemeinschaft entscheidet.

Was möchtest du mit deinem Amt erreichen?

Die Arbeit meiner Vorgänger fortzusetzen, den Verein auf allen Ebenen gut zu leiten und nach Außen hin gut repräsentieren. Vor allem aber den Westernsport weiter voran zu bringen und einem noch breiteren „Publikum“ bekannt zu machen und somit noch mehr Mitglieder für unseren Verein gewinnen. Ebenso ist es mir wichtig die Interessen unseres LV im Bundesverband zu vertreten.

Welche Planungen hast du für 2015?

Weiterhin auf den Turnieren präsent zu sein, so wie ich es lange Zeit auch als Turnierwart war. Dazu bei den Vorhaben, die wir auf der Klausurtagung beschlossen haben, mitzuwirken und helfen, dass diese ein Erfolg werden.

 

Yara Deeb, Sportwart

Was macht für dich die Arbeit in einem Verein aus?

Für mich macht die Arbeit in einem Verein vor allem aus, dass alle Entscheidung die getroffen werden, gemeinsam entschieden werden. Jeder kann seine freie Meinung und seinen eigenen Erfahrungsschatz mit einbringen. Letztendlich kommen dabei immer Ergebnisse heraus, die für alle Mitglieder am besten sind.

Was möchtest du mit deinem Amt erreichen?

In dem Amt des Sportwartes, ist in den letzten Jahren sehr wenig passiert. Das liegt daran, dass die Aufgabenbereiche in dem Amt bis jetzt unklar waren. Mein Ziel ist es, die Erwachsenen Reiter zu unterstützen. Ich möchte das Bindeglied zwischen Breitensport und Leistungssport sein und damit das Amt mit neuen Aufgaben füllen.

Welche Planungen hast du für 2015?

Im Jahr 2015 ist der wichtigste Plan Erwachsenenkurse anzubieten. Es soll sich um Tageskurse handeln, die nicht nur den fortgeschrittenen Turnierreiter ansprechen sollen, sondern auch den Freizeitreiter, der eventuell über einen Start auf einem EWU-Turnier nachdenkt.

 

Aurelia Botter-Lolobali, Pressewartin und Schriftführerin

 

Was macht für dich die Arbeit in einem Verein aus?

Man trifft immer die gleichen netten Leute, mit denen man das gleiche Hobby hat und lernt auch noch andere nette Leute kennen

 Was möchtest du mit deinem Amt erreichen?

Die EWU Rheinland stellt unglaublich viele und tolle Events auf die Beine und durch eure Berichte und meine Berichterstattung hoffe ich, noch mehr Menschen dazu zu motivieren, an Turnieren und/oder Kursen teilzunehmen und sich und ihr Pferd weiterzubilden.

 

Welche Planungen hast du für 2015?

Mich in die neueren Sphären des IT einzuarbeiten, damit ich eure Beiträge auch in einer neueren Word-Version empfangen kann J

 

 

Petra Retthofer, Turnierwart und Beiratssprecher

Was macht für dich die Arbeit in einem Verein aus?

Die Gemeinsamkeit und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gremien im Verein. Ausarbeitung von Aktivitäten und Förderungen für die Mitglieder.

 

Was möchtest du mit deinem Amt erreichen?

Erhalt und Ausbau der Turnierlandschaft im Rheinland. Den Landesverband auch über die Grenzen des Rheinlandes hinaus zu vertreten.

 

Welche Planungen hast du für 2015?

Turniere für alle – vom Freizeitreiter bis hin zum Profi - im ganzen Rheinland. Präsenz auf den Turnieren im Rheinland und Ansprechpartner sein für unsere Mitglieder.

 

April 2015

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Goldene Nadel

 

Jürgen Vogel

Was fasziniert dich an der Arbeit / dem Helfen im Verein?

Da ich keine Turniere reite, kann ich als Helfer in den verschiedensten Tätigkeiten, trotzdem mit dabei sein. Das ganze „Treiben“ auf einem Turnier mitzuerleben ist sehr faszinierend, außerdem ist es immer wieder schön, zu sehen, wie sich Groß und Klein über Erfolge freuen. 

Allerdings ist es auch schön mal jemanden zur Seite zu  stehen, wenn es das eine oder andere Problem gibt.Oder einfach ganz kurz gesagt: Weil es mir einfach Spaß macht!

 

Anna Maria Herrmann

 Was fasziniert an der Arbeit/dem Helfen im Verein?

Ich glaube, ich gehöre noch zu den Leuten, die als Mitglied in einem Verein nicht nur die Frage stellen: Was bekomme ich als Mitglied vom Verein? Sondern die, die sagen: Ich freue mich, wenn es Vergünstigungen, in welcher Form auch immer, für mich als Mitglied gibt. Aber ich bin auch bereit, mich in den Verein einzubringen. Es ist für mich ein Geben und Nehmen.

Es macht mir Spaß, mitzuhelfen und aktiv tätig zu sein. Als ich vor Jahren das Amt der Jugendwartin ausübte, war es für mich selbstverständlich, dass ich zu möglichst allen Turnieren fahre und mir die Jugendklassen ansehe und natürlich auf der Rheinlandmeisterschaft die Ehrungen der Jugendlichen mit übernehme. Nach meinem Ausscheiden als Jugendwartin sah ich aber keine Notwendigkeit, das Helfen einzustellen und das wird auch weiterhin so bleiben.

Ich sage mir immer, wenn ich wähle, darf ich auch über die Arbeit der Parteien schimpfen. Denn durch meine Wahl habe ich meine Meinung kundgetan. Und so sehe ich das auch im Verein. Wenn einer nur rummosert, aber nicht aktiv wird, sollte derjenige das lieber sein lassen. Nur wenn man sich mit einbringt, kann man etwas verändern.

 

Ingrid Bongart

Was fasziniert dich an der Arbeit / dem Helfen im Verein?

AKTIV im Rheinland ist mein Motto……Nicht wegen der tollen Aktivpassprämien, sondern weil man auf Turnieren, bei der Ausbildung von Reitern und Pferd gleichgesinnte Leute trifft. Spaß macht es mir auch im Team mit Petra und Jörg zusammen zu arbeiten. Die TT-Cups gemeinsam zu organisieren und durchzuführen und mit den Teilnehmern zu trainieren. Neue Mitglieder zu werben.

Kennt ihr die 17 Argumente, die für eine Mitgliedschaft in der EWU-Rheinland sprechen J

 

April 2015

 

 

 

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Mentale Stärkung für die Jugendreiter Rheinland auf der GO 2015

Bis zur GO im September sind die Pferde und Reiter körperlich fit um einen erfolgreichen Wettkampf zu zeigen. Für die mentale Stärke sorgt in diesem Jahr Unternehmens- und Mentalcoach Regina Horn (www.mind-way.de). Seit vielen Jahren erfolgreich in der Wirtschaft, unterstützt Regina seit 2013 speziell Menschen im Pferdesport, Leistung optimal abrufen und Ängste abbauen zu können.

Theoretisch weiß jeder was zu tun ist. Die Pattern sitzen, Pferd und Reiter sind in einer guten Kondition und die Atmosphäre ist einzigartig. Und doch kennen viele das Gefühl, wenn kurz vor dem eigenen Start Ängste, Selbstzweifel und Nervosität überhand nehmen. Mit einer Einführung ins mentale Training zur Turniervorbereitung unterstützen wir die Jugend in diesem Jahr mit einem vorgeschalteten Coaching. Regina Horn bereitet die Teilnehmer durch gezielte Infos, Tipps und Tricks auf den großen Moment vor und gibt neue Werkzeuge zur eigenen Leistungssteigerung mit an die Hand. Ergänzend steht sie auf mindestens einem AQ-Turnier vor Ort zur Verfügung und hilft bei Bedarf, das theoretisch Erlernte auch praktisch umzusetzen.

Grundlage ihrer Arbeit bilden u.a. die über 15jährige Tätigkeit als Kommunikationstrainerin und ihre Fachqualifikation als Mentalcoach – und nicht zuletzt, ihre eigenen Erfahrungen als Reiterin und Pferdemensch. Das Mentalcoaching ist als Ergänzung zu der Arbeit mit den Trainern zu sehen. „Es geht ausschließlich um den Reiter und darum, wie er seine Emotionen besser kontrollieren kann – das Pferd ist nur zufällig dabei“ so Regina Horn.

Weit über  100 Reiter haben bisher an ihrem Seminar „Mental Reiten I“ teilgenommen. Trainer, Bereiter, Pferdewirte und aktive Turnierreiter werden von ihr unterstützt. Die Rückmeldungen sind so überzeugend, dass wir uns freuen, sie als Coach für die Jugend Rheinland gewinnen zu können!

 

Text Regina Horn

April 2015

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Vorstellung Christina Ottersbach (geb. Tolksdorf) Trainerin und gelernte Pferdewirtin auf der Appaloosa & QH Ranch in Heckenbach/ Cassel

 

Meine Schwerpunkte liegen im Trainieren von Pleasure, All-Around und Reiningpferden, vom Anreiten bis hin zum fertigen Turnierpferd.
Seit über 10 Jahren starte ich auch erfolgreich in diesen Disziplinen. Unter anderem bin ich mehrfache Europameisterin und Deutsche Meisterin in Junior Pleasure, Junior Hunter under Saddle, Trail, Western Equitation, Showmanship, Hunter in Hand und Reining. 

Zwei Jahre lang war ich in der Deutschen Nationalmannschaft der Jungen Reiter, mit welcher ich 2009 Mannschaftsgold und Silber im Einzelfinale gewann.

2011 war ich in der deutschen Nationalmannschaft der Senioren, mit ihr gewann ich Mannschaftssilber auf der FEI Europameisterschaft in Österreich.
Seit 2013 bei der EWU aktiv, 2014 erstmals bei der GO, hier erreichten alle meine Pferde ihre Finalteilnahmen und ebenso wurden alle platziert.

Im Training der mir anvertrauten Pferde lege ich sehr viel Wert auf eine gute Grundausbildung und Rittigkeit, hierbei unterscheiden sich die ersten 3-5 Monate der Ausbildung des einzelnen Pferdes nicht, egal ob es ein Reining-, ein Pleasure- oder ein Freizeitpferd werden soll. Besonders wichtig ist mir auch, dass die Pferde neben der Halle und Box auch Gelände und Weide kennen lernen. Mir ist es wichtig, dass ich das Pferd aufs Genaueste kenne, was mir dabei hilft gegenseitiges Vertrauen aufbauen zu können. Dies sehe ich als Voraussetzung dafür ein erfolgreiches Team zu werden. Der Reiter muss das Pferd lesen können und umgekehrt. Wir züchten, trainieren, verkaufen und bilden nun seit über 20 Jahren Pferde aus und die anhaltenden Turniererfolge sind eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.

 

Text: Christina Ottersbach

April 2015

 

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Vorstellung der Jugendsprecher:

 

Hey! Ich bin Winifred Mühr und freue mich, eure neue Jugendsprecherin zu sein.
Meine zwei Pferde showe ich in der LK1, wo wir uns mit vielen Disziplinen auskennen.
Unser Herz schlägt aber vor allem für die Reining.

In dieser Turniersaison versuche ich auf möglichst vielen AQ- und C-Turnieren als Ansprechpartner zu eurer Verfügung zu stehen.
Mein Ziel ist es, den Zusammenhalt und die Bekanntschaften in der EWU-Jugend zu stärken und zu verbessern.

Ich bin gespannt auf unsere Zusammenarbeit.

Liebe Grüße
Eure Wini

 

 Hallo liebe Rheinland Jugend,

 ich heiße Julia Lyttwin und bin eure neue stellv. Jugendsprecherin.

Nun etwas zu mir, ich bin am 13.02.1996 geboren und seit 7 Jahren

begeisterte Westernreiterin. Bereits mit 5 Jahren habe ich mit dem Dressurreiten angefangen.

Einige kennen vielleicht mich oder mein Pferdchen Bine von Kursen oder Turnieren.

Für alle anderen: Bine ist eine Haflingerstute, die mich wieder ans "Reiten" gebracht hat und nun seit 5 Jahren in meinem Besitz ist. Turniere sind leider nicht so unser Ding…... dann doch lieber ein rasanter Ausritt. Ihr werdet mich bestimmt auf dem einen oder anderen Turnier als Helferin antreffen. Wenn ihr Fragen, Anregungen oder Hilfe braucht – ihr erreicht mich bei Facebook, per Mail J.Lyttwin@gmx.de oder telefonisch unter 0151- 42466532.

Eure Julia :)

 

 

Hallo,

ich bin Luca Rohde (18) LK4B, stellvertretender Landesjugendsprecher der EWU-Rheinland und schon seit fast drei Jahren auf diese Weise für euch da. An einigen Turnieren im Jahr nehme ich als Zuschauer teil, ihr könnt mich dort immer gerne ansprechen, ich freue mich sehr wenn ich euch helfen kann.

Auch sonst könnt ihr mich immer anschreiben, auf Facebook oder auf meinem Handy unter 0172-7991049.

 

April 2015

 

 

 

 

 

 

Horse & Dog Trail Teilnehmer

 

 

Ute Schweizer mit Rheinländer Shiva Moon und Labrador-Retriever-Rüde Gandhi:

„Am H&D Trail fasziniert mich zum einen die unterschiedliche Anforderung an Pferd und Hund. Darüber hinaus müssen beide mit Spaß bei der Sache sein, und hierin liegt aus meiner Sicht die größte Anforderung an den Reiter, nämlich seine vierbeinigen Partner durch abwechslungsreiches Training zu motivieren und bei Laune zu halten. Für mich ist H&D Trail eine absolute Bereicherung! Wir freuen uns schon auf unseren ersten Turnierstart!“

 

 

 Jutta Brinkhoff mit Quarter Horse Cody Bay Tivio und Malinois-Rüde Nanuk:

„Meine Passion liegt beim Trail. Mit meinem Hund Nanuk kam H&D Trail dazu. Im Dreierteam gemeinsam Aufgaben zu bewältigen, mit Spaß und Motivation für Hund und Pferd, ist eine Leidenschaft, deren Faszination für mich nie verblasst. Es ist ein überwältigendes Gefühl als Team zusammenzuwachsen. Persönliche Highlights: erfolgreiche Teilnahme beim Bundeschampionat 2013 in Dortmund und die GERMN OPEN 2014 in Kreuth.“

 

 

 

Claudia Blauert mit Paint-Stute Amy und Australian Shepherd-Hündin Thala:

„H&D Trail ist eine ganz besondere Herausforderung für mich und meine Mädels. Meine Hündin ist taub und ohne effektives Training hätte ich es sicher nicht geschafft. Jetzt lenke ich meine Hündin mit Handzeichen (wenn im Manöver erlaubt) und den Augen durch den Parcours und alle haben Spaß dabei und das ist das Wichtigste  für mich!“

 

 

Monika Fries mit Connemara-Stute Amiable Friend de Kloverhill und Aussie-Hündin Sparkling Moon`s Blue Angel:

„Ich finde es faszinierend, wie Hund und Pferd sich respektieren und gerne zusammen arbeiten. Und wenn sich dann auch noch Erfolge, wie die Teilnahme am H&D Trail-Bundeschampionat 2013 in Dortmund einstellen, dann macht es umso mehr Spaß!“

 

 

Manuela Berg mit Quarter Horse-Wallach Star G Blue Sky und Australian Shepherd Biscuit:

„ Ich bin 38 Jahre und habe 12 Jahre aktiv Rettungshundearbeit betrieben. Durch den eigenen Westernreithof wurde die Zeit dafür immer knapper und so fing ich an Hobby und Beruf zu kombinieren. Bereits Anfang 2000 habe ich mit meinem Appaloosa-Mix-Wallach Tashunka und meinem Border Collie Timmy an einem EWU-Turnier teilgenommen und fand den H&D Trail sehr interessant! Damals gab es unsere erste Schleife. Dieses Jahr wollen wir wieder mehr Turniere starten!“ 

 

 

Yvonne Jungjohann mit Haffi-Stute Sally und Aussie Jimmy:

„Meine Lieblingsdisziplin ist seit Jahren der Trail. Meine Haffimaus Sally ist nun 15 Jahre und uns macht der Trail-Parcours Spaß. Wir freuen uns auf unsere neue Herausforderung H&D Trail.

Seit 2003 reite ich Western – zunächst freizeitmäßig, bis ich auf Turnieren gesehen habe, welche Disziplinen es beim Westernreiten gibt. So habe ich auch den H&D Trail auf dem Turnier entdeckt und war sofort fasziniert von dieser speziellen Disziplin. Hier muss ich mich nicht nur auf mein Pferd und mich konzentrieren, sondern auch auf den Hund. Eine spannende Sache. Der Zuschauer wird auf eine interessante Show mitgenommen. Dieses Jahr wollen wir ran!“

 

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Ranch-Riding – DIE neue Disziplin für echte Westernreiter

 

Hallo,

am Wochenende vom 31. Januar zum 1. Februar 2015 nahm ich mit meiner Stute Cookie an einem Ranch-Riding Kurs auf dem Daelshof in Kevelaer teil. Weil mir dieser Kurs ganz besonders gut gefallen hat, möchte ich euch ein wenig darüber berichten.

 

Es begann alles am Samstagmorgen gegen neun Uhr. Nachdem wir in Kevelaer angekommen waren, wurden wir sehr freundlich in Empfang genommen und zu unserer Box geführt. Als Cookie dann versorgt und zufrieden in ihrer Box stand, begaben wir uns in das warme Reiterstübchen, wo es die ganze Zeit Getränke und belegte Brötchen zu kaufen gab. Dort trafen wir die anderen 29 Teilnehmer, und unser Kursleiter Sascha Ludwig hatte bereits angefangen, etwas über die neue Disziplin zu erzählen:

 

Was für ein Pferd benötigt man für diese Prüfung?
Wie kleidet man sich als Ranch-Reiter?
Wie setzt man die Pattern richtig um?

 

Diese Fragen beantwortete er uns anhand von Videos, auf denen man Teilnehmer dieser Prüfung reiten sah. Bei einigen dieser Ritte durften wir sogar einmal selbst den Richter spielen, mit Scoresheet und Stift in der Hand, was eine gute Übung war.

 

Bis zur Mittagspause hatten wir unsere Scores verglichen und restliche Fragen geklärt. (Exzellentes Catering, viele verschiedene Speisen im Angebot zum Mittag)

Nachdem alle gesättigt waren, begann der spannendste Teil des Kurses: Die Praxis!

Wir wurden in fünf Zweier-Gruppen eingeteilt, von denen jede eine volle Stunde Zeit zum Trainieren hatte. In dieser einen Stunde habe ich enorm viel gelernt. Sascha hat uns abwechselnd zu sich gerufen und uns erklärt, wie man sein Pferd am besten gymnastiziert, um nachher vernünftig die Pattern reiten zu können.

 

Danach durften wir die Pattern ein Mal reiten und wurden dabei gefilmt.

Am folgenden Tag fing alles schon um acht Uhr an, und zwar damit, dass unsere Ritte vom Vortag anhand des Videos analysiert wurden. Diese Methode fand ich sehr gut, denn mein Ritt hatte sich nicht so gut angefühlt. Als ich dann das Video sah, war ich positiv überrascht von dem Bild, das sich mit bot. Ich war sehr stolz auf Cookie, dass sie ihre erste Ranch-Riding-Pattern so gut gemeistert hatte.

 

Den anderen Kursteilnehmern ging es ähnlich. Es ist wirklich interessant, sich einmal selbst reiten zu sehen. Außerdem konnte Sascha nochmal zeigen, was man gut gemacht hatte und woran man noch arbeiten sollte. Durch das Video war alles wesentlich besser nachzuvollziehen. Ab halb elf durften wir uns alle nochmal, nacheinander und in Grüppchen, auf unsere Pferde schwingen und die Übungen vom Vortag wiederholen. Und wir konnten versuchen, die Fehler, die wir auf dem Video selbst sehen konnten, zu beheben. Zum Abschluss sind wir die Pattern nochmal geritten; ich habe sofort gemerkt, dass ich viel mehr Kontrolle über Cookie hatte als am Vortag und war glücklich über diesen Fortschritt.

 

Gegen halb fünf war endlich jeder geritten, es gab keine offenen Fragen mehr. Damit war der Kurs beendet, was ich schade fand, denn es hat sowohl mir als auch meiner Stute sehr viel Spaß gemacht. Nun sind wir „Ranchie“. Und wenn Super-Sascha nochmal einen Kurs gibt, sind Cookie und ich auf jeden Fall wieder dabei.

 

Vivika Mühr
Rheinland, 14 J.,
EWU –LK3B

April 2015

 

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Kurs Mentales Reiten

Letztes Wochenende fand bei uns auf der Anlage das Seminar „Mentales Reiten“ mit Regina Horn statt. Ich hatte mich auf Anraten meiner Trainerin angemeldet. „Vielleicht hilft dir das bei deinem Problem!“ Also habe ich mich angemeldet und bin ganz unvoreingenommen hingegangen.

Wir starteten mit einer Vorstellungsrunde und die Stimmung lockerte sich zusehends, da offensichtlich jedem klar wurde, dass man nicht alleine da steht. Fast alle hatte ein mehr oder weniger schwerwiegendes Problem.

Dann ging es an die Arbeit. Wir mussten uns über unsere „Blockaden“ bewusst werden, die Gefühle beschreiben, die wir in dem Moment empfinden. Wir sollten uns Gedanken machen, welche Absicht unser Unterbewusstsein mit unseren Blockaden verfolgt und Lösungsvorschläge erarbeiten, die man dem Unterbewusstsein als Alternativen anbieten könnte.

Das Wichtigste für mich war der kurze und überzeugende Merksatz („Ich kann das!“), den wir individuell für uns suchen sollten. Diesen Satz haben wir uns immer wieder in Kombination mit verschiedenen Bildern (positive und negative), die unsere Blockade betrafen, in Gedanken aufgesagt. Im Laufe des Tages musste ich feststellen, dass sich mein „Problem“ gar nicht mehr als so gefährlich darstellte wie noch am Morgen. Und ich war nicht allein mit dieser Erfahrung.

Dieser Tag hat mir persönlich wirklich sehr viel gebracht.

Ich habe gelernt, wie man sein Gehirn in 21 Tagen „umprogrammiert“, wie man einen besseren Weg als den bisher schlimmen findet.

Außerdem hat mich das Seminar dazu gebracht über meinen Umgang mit Stress im Berufsleben und meine eigenen Energiereserven nachzudenken. Selbst da habe ich jetzt begonnen mir einen anderen Weg zu bauen um besser damit klar zu kommen.

Nach dem theoretischen Teil habe ich noch die  Möglichkeit genutzt ein Einzelcoaching bei Regina zu bekommen. Mein Pferd war diesmal nur Nebendarsteller. Wir waren beide etwas angespannt, weil alles unter für uns fremden Bedingungen stattfand. Es dauerte etwa 10 bis 15 Minuten, in denen Regina mit mir gearbeitet hat, und ich wurde entspannter. Diese Entspannung übertrug sich sofort auf mein Pferd, das relativ schnell mit gesenktem Kopf und kauend neben mir her lief. Die Arbeit mit Regina und dem Pferd hat unheimlich Spaß gemacht. Ich habe anschließend die Halle mit einem guten Gefühl und mehr Selbstvertrauen in mich und das Pferd verlassen.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Seminar sehr gut gefallen hat. Das Erlernte wird mir in der Zukunft sehr hilfreich sein, wenn ich schwierige Situationen, egal ob beruflich oder bei der Arbeit mit Pferden, meistern muss. Herzlichen Dank Regina!

 

Text Julia Kubny

April 2015

 

 

 

 

 





 
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